Mrz 04

238 Rekordjagd an der Börse: Was Du jetzt wissen musst!

By bkumwa | Podcast

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Der Markt im Februar: Was Du jetzt wissen musst

Wieder ist ein Monat vorbei und das heißt für uns – es ist wieder Zeit für das monatliche Marktupdate! Wie sind die Märkte im Februar gelaufen? Welche Einflüsse gab es und welche davon werden uns weiterhin begleiten? Aktuell gibt es eine ziemliche Rekordjagd an der Börse, die eine deutliche Diskrepanz zwischen Realwirtschaft und Börsengeschehen darstellt. Was ist davon zu halten, und wie beeinflusst das Ganze Deine Börsenstrategie?

Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort:

  1. Wie sind die Werte gelaufen?
  2. Was hat die Märkte bewegt?
  3. Was wird die Märkte weiterhin bewegen?
  4. Was ist mein Fazit für Februar/März?

Wie sind die Werte gelaufen?

Natürlich werfen wir zunächst einen Blick auf die wichtigsten Werte an der Börse und verschaffen uns erstmal einen Überblick über das Geschehen. Ich kann Dir vorweg schon sagen, es gibt eine Handvoll Werte, die die Märkte deutlich outperformed und für eine ganze Menge Rendite gesorgt haben. 

Dow Jones: Es gibt ein kleines Plus von 38.150 auf 38.970 um + 2 %

Nasdaq: Ebenfalls gestiegen von 17.137 auf 17.971 um satte + 4,9 %

S&P 500: Auch hier ging es ähnlich bergauf, von 4.845 auf 5.078 um + 4,7 %

Russell 2000: Ein schönes Plus von 1.947 rauf auf 2.056 um + 5,6 %

MSCI World: Ebenfalls angestiegen von 3.205 auf 3.330 um + 3,9 %

DAX: Auch der DAX hat ein Plus verzeichnet: von 16.900 auf 17.550 um + 3,9 %

Öl: Ebenfalls ein ähnlicher Anstieg, von 75,85 auf 78,87 um + 4 %

Euro/Dollar: Fast unbewegt, liegt weiterhin bei 1,08, die Veränderung um 0,2 % ist also nur eine Veränderung in den Nachkommastellen

Gold/Silber: Gold geht runter von 2.039 auf 2.030 um – 0,3 %, Silber etwas mehr von  2.296 runter auf 2.246 um – 2,2 %

Bitcoin: von 42.400 auf 56.700 gibt es ein gigantisches Plus von über 30 %, nach wie vor sind die Coins für mich aber eher Spekulation als Investment

UM Strategy Fund: von 97,41 auf 97,20 gab es praktisch keine Bewegung

Was hat die Märkte bewegt?

Nach einem Überblick über die wichtigsten Werte werfen wir jetzt einen Blick auf die Märkte allgemein – was war los und was beeinflusste die Werte im Februar/beeinflusst sie weiterhin im Jahr?

Es gab beispielsweise die Quartalszahlen von NVIDIA, was zur Folge hatte, dass die Aktie um satte 15 % angestiegen ist. Damit Du mal eine Zahl dazu hörst: Dieser Anstieg hat einen Gegenwert von 250 Milliarden (!) Dollar. Damit ist der Anstieg an nur einem Tag schon ein wenig gestört, denn das ist mehr als Siemens, BASF & Co. zusammen wert sind. Das Ganze wirkt ein wenig realitätsfern.

KI ist für mich weiterhin ein Thema wie damals das Internet: Es gab eine große Euphorie,  das Internet werde die Welt verändern – hat es auch – aber bis es soweit war, musste man eine ganze Menge Geld investieren, bevor man überhaupt Gewinne damit erzielen konnte. Dasselbe sehen wir jetzt auch bei der KI, ich persönlich glaube aber, KI wird am Ende sogar eine noch größere Bedeutung haben als das Internet damals. Auch wir nutzen schon ein wenig KI, doch das stößt aktuell noch ziemlich an seine Grenzen.

Mein Rat hier, es gibt riesige Chancen, sicherlich ist FOMO hier auch ein riesiges Thema. Man sollte aber bedenken, dass die KI-Bubble jetzt schon größer ist als das, was bei der Dotcom-Krise damals passiert ist. Auch das Internet war damals eine sehr große Blase; faktisch haben die Unternehmen im Nachhinein, als der Hype abgeflaut ist und die Märkte zurückkamen, die Werte von früher aber nie wieder erreicht. 

Meta und NVIDIA machen 40-50 % der Gewinne bei den großen Werten aus, und auch wenn man Angst hat, gegebenenfalls etwas zu verpassen, sollte man sich an der Stelle fragen, ob es da noch sinnvoll ist, investiert zu sein. Achtung: Das heißt nicht, die beiden können nicht noch weiter steigen, und das heißt auch nicht, dass die beiden keine guten Investments sein können; aber die Frage ist wie immer an der Börse auch eine Frage von Preis/Wert. Deshalb würde ich darauf wetten, dass wir auch bei NVIDIA in den nächsten Wochen und Monaten einen gewissen Rückschritt erleben werden.

Wenn wir uns anschauen, wie lange es die Aktie gibt, dann sehen wir deutlich fünf oder sechs ähnliche Situationen, in denen die Aktie stark nach oben gerannt ist, ähnlich wie jetzt. Aber immer gab es im Nachgang einen Abverkauf von bis zu 50 % Kursverlust. Deswegen solltest Du Dir an dieser Stelle überlegen, ob Du dieses Risiko so weit oben noch gehen möchtest. Markt und Wirtschaft zeigen momentan eben etwas ganz anderes als die (fast durchgehenden) Alltime-High-Werte an der Börse.

Was wird die Märkte weiterhin bewegen?

Die Zeit der Earnings ist fast zu Ende gegangen und wir sehen nun hier, dass es eher ein bisschen weniger wird. Wenn wir uns anschauen, was in der Zukunft passiert, dann kann man eine Rallye sehen, die ein wenig aus dem Nichts kam. Die bereits benannte Diskrepanz zwischen Realwirtschaft und Börse macht eine Korrektur immer wahrscheinlicher. Das zeigt auch der Fear & Greed-Index sehr schön, der aktuell wieder bei rund 80 liegt. Null ist extrem ängstlich, hundert ist extrem gierig. 

Denk hier immer an den Leitsatz “Sei gierig, wenn die Märkte ängstlich sind und sei ängstlich, wenn die Märkte gierig sind.” Ich selbst lasse aktuell auch meinen ganzen Cashflow in Cash liegen, weil ich eben nicht mehr bereit bin, das Risiko aktuell noch einzugehen bzw. auch zu diesen Preisen eben noch zu investieren. Es gibt natürlich von den großen 7 auch vereinzelte Werte, die nicht mehr ganz so gelaufen sind. Apple bewegt sich seit ein paar Monaten eher seitwärts, Tesla ist eher ein wenig zurück gekommen. 

Was bewegt unsere Märkte außerdem weiterhin:

  • Natürlich ist der Krieg Russland/Ukraine weiterhin ein Thema
  • China mit seinem Wirtschafts-Husten
  • Europa läuft weiterhin nicht ganz so gut, wie es laufen könnte
  • Amerika hat ein paar Ängste auf der Immobilienseite
  • Die Frage, ob die Zinsen denn nun letztendlich gesenkt werden (ich glaube nicht, dass das so schnell passiert, da die Inflation gefühlt immer noch zu hoch ist)
  • saisonal ist Mitte-Ende Februar normalerweise eine große Schwächephase, die ist bisher ausgeblieben – aber wir sehen, dass die Volumen und Flows sehr klein geworden sind

Was ist mein Fazit für Februar/März?

Was ich als Investor sehe ist, dass man aktuell seine Cashquote etwas nach oben fahren sollte, denn es hat noch nie geschadet, Gewinne mitzunehmen. Man muss nicht alles verkaufen – aber man darf gerne zwischendurch mal Gewinne mitnehmen. Ich denke, der nächste Crash nach unten oder zumindest Rücksetzer wird auf jeden Fall kommen. Wo ich noch investiere, ist der Bereich Health Care, kleinere/mittlere Unternehmen und der Finanz-/Banken- und Versicherungssektor bleibt ebenfalls weiter interessant. Aber ich mache ein sehr bewusstes Stock-Picking. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, ich glaube die Märkte bleiben sehr spannend, aber wir werden ein Luftablassen erleben.

Wie immer gilt: Alle genannten Aktien sind keine Kaufempfehlungen, das dient alles nur der schulischen Information.

Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:

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Feb 26

#237 Vom Maurer zum Millionär: Die unglaubliche Lebensgeschichte von Ulrich Müller

By bkumwa | Podcast

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Wer ist eigentlich Ulrich Müller?

Unseren Podcast gibt es seit 2,5 Jahren und irgendwie geht man immer davon aus, dass die Menschen mich kennen. Mich, Ulrich Müller. Dabei ist das gar nicht selbstverständlich und tatsächlich haben wir hier auch noch nie meine Geschichte in Gänze erzählt. Das soll sich mit dieser Folge ändern. Du bekommst einen Blick auf mein Leben, auf meine Geschichte und meinen Erfolg – und außerdem habe ich Tipps für Dich mitgebracht, wie Du all das auch erreichen kannst. Denn eigentlich bin ich gar nicht so anders als Du.

Diese Informationen erwarten Dich in der Folge:

  1. Persönliches über Ulrich Müller
  2. Der Beginn von etwas Großem
  3. Vom Maurer zum Millionär
    1. Maurerlehre, Fachabi & Zivildienst
    2. Der Investmentvertrieb
  4. Es gibt nichts umsonst
  5. Was Du für Dich aus der Folge mitnehmen solltest

Persönliches über Ulrich Müller

Fangen wir mal mit meiner Person an sich an. Ich bin 1977 geboren, als waschechter Hamburger Jung und nicht nur das – ich bin nach mehreren Fehlgeburten als Zwilling geboren worden. Nach dem Kaiserschnitt ging es für uns direkt in den Brutkasten und mein erster Überlebenskampf begann. Diese Herausforderung halte ich mir immer vor Augen, denn sie hat mir Mut, Ehrgeiz und Disziplin gegeben. Diese drei Eigenschaften habe ich bis heute in mir, und sie sind ein Grund, warum ich heute so erfolgreich bin.

1983 ging es für mich ganz normal zur Grundschule, und danach habe ich mich für das Gymnasium entschieden, obwohl ich eine Realschulempfehlung hatte. Beziehungen schaden nur denen, die sie nicht haben. Mein Vater war damals schon jahrzehntelang erfolgreicher Bauunternehmer gewesen. Er baute zu diesem Zeitpunkt beim Rektor des Gymnasiums eine Garage, und so ermöglichte sich für mich der Gang auf eine andere Schulform. Auf Antrag musste ich zwar die fünfte Klasse wiederholen, dennoch war ich überzeugt davon, das Gymnasium schaffen zu können, wenn ich mehr für die Schule tat.

Am Ende der siebten Klasse konnte ich wieder nicht versetzt werden. Das war für mich dann der Punkt, an dem ich realisierte, mir zu viel vorgenommen zu haben, und ich ging 1991 auf die Realschule ab. Dort habe ich dann schließlich auch meinen Abschluss geschafft. Tatsächlich kaufte ich 1993, also im Alter von nur 16 Jahren, meine erste Aktie.

Der Beginn von etwas Großem

Wie kommt nun ein Schüler dazu, eine Aktie zu kaufen?

Es gab zwei Gründe: Zum einen hatte mein Vater bereits Mitte 20 seine Eltern verloren und daraufhin Aktien geerbt. Da er weder Wissen noch Strategie besaß, verlor er entsprechend viel Geld an der Börse. Irgendwann verkaufte er die geerbten Aktien, damit er nicht noch mehr Geld verlor. Entsprechend “schlimm” waren die ersten Geschichten, die ich über die Börse zu hören bekam.

Der zweite Aspekt war Zufall: Ich bin in unserem Briefkasten auf eine Börsenzeitung gestoßen. Neugierig wie ich war, habe ich sie mir genommen und durchgelesen. Es stellte sich heraus, dass die Zeitung an unseren Nachbarn adressiert war. Nach meiner Lektüre habe ich daher diese Zeitung zurück zu unserem Nachbarn gebracht, der mich dann fragte: “Sag mal Ulli, hast Du eigentlich auch schon Aktien gekauft?”. Ein Wort ergab das andere und irgendwann sagte Rolf zu mir, Aktien seien im Grunde Unternehmen, und da ich ja immer mal zu McDonalds gehe, könnte das eine coole Aktie für mich sein, denn sie würde in Zukunft immer mehr wert werden. 

So kam ich zu meiner ersten Aktie, wurde selbst Abonnent der Börsenzeitung und begeisterter Leser von Büchern über die Börse. 1995 machte ich schließlich mit Ach und Krach und der Note 3,7 (!) meinen Realschulabschluss. Wir können also für den Moment festhalten – an der Intelligenz liegt es erstmal nicht, dass ich so ein großes Vermögen aufgebaut habe. Da spielten noch andere Gründe mit, wie Disziplin, Mut, Leidenschaft und Durchhaltevermögen.

Vom Maurer zum Millionär

Maurerlehre, Fachabi & Zivildienst

1995 nach meinem Abschluss habe ich meine Ausbildung angefangen – und zwar zum Maurer. Mein Vater war wie gesagt erfolgreicher Bauunternehmer, und da wir Jungs nicht so recht wussten, was wir “später” einmal machen wollten, beschloss mein Vater für uns: “Der eine wird Maurer, der andere Jurist. Als Maurer kannst du später Bauingenieur werden, ein tolles Unternehmen besitzen und hast den rechtlichen Schutz von der anderen Seite.” 

Meine Ausbildung habe ich tatsächlich auch durchgezogen und sie 1998 mit Auszeichnung bestanden. Hoch motiviert, holte ich noch mein Fachabitur nach und wollte Bauingenieurwesen studieren, das Fachabi beendete ich mit der Note 3,8. Zu Gunsten meines Berufs und meines Vaters (ich wollte ihm so gut helfen wie möglich) absolvierte ich daraufhin noch den Zivildienst. 

Bis hierhin siehst Du also, an mir ist nichts besonderes. Die Schule habe ich ein Stück weit gehasst, weil ich nie die Möglichkeit bekam, mehrere Jahre lang vernünftig mit anderen in Kontakt zu bleiben. Ich habe Klassen wiederholt und Schulen gewechselt. Heute weiß ich, dass das Netzwerken das Allerwichtigste ist. Der zweite sehr wichtige Punkt ist, sich Wissen anzueignen: Ich habe auch das in der Schule gehasst, weil ich mir Dinge aneignen musste, die mich nicht interessiert haben.

Der Investmentvertrieb

Moment mal – wieso bin ich im Investmentvertrieb gelandet, obwohl ich Maurer war? Dieser Switch kam für mich aus drei wichtigen Gründen:

  • In den inzwischen vergangenen vier Jahren, die ich in Aktien investiert hatte, merkte ich immer mehr, dass das eher mein Thema ist. Gerade in den 90er Jahren sind die Börsen stark nach oben gelaufen, und ich hatte meine ersten Gelder verdient. 
  • Ich liebte Mathe, die Börse und war durch meinen Vater als Unternehmer geprägt.
  • Letztendlich habe ich dann Finanzwirtschaft studiert und im Bereich Investment richtig losgelegt.

Heute schaue ich auf mittlerweile 30k Stunden und 30 Jahre Börsenerfahrung zurück. Ich habe 750 Bücher gelesen, 150 Seminare weltweit besucht, bin heute sogar Aufsichtsratsmitglied einer Aktiengesellschaft und ehemaliges Mitglied eines Investmentfachbeirats mit einem Anlagevermögen von über EUR 5,6 Milliarden. Und ich habe inzwischen einen eigenen BaFin-zertifizierten Investmentfonds. Ich bin Millionär.

Es gab also den kleinen Ulli, die mehr als durchschnittliche Schullaufbahn und den Zufallspunkt mit der Börse – daraus wurden Stunden und Jahre disziplinierter Wissensaneignung und Börsenerfahrung. Ein Satz prägt mich bis heute: Ulrich Müller hört nicht auf, bis er fertig ist. Für mich unterscheidet sich arm und reich durch ein Wort: Disziplin. Ich glaube, das ist einer der entscheidendsten Faktoren. Anders gesagt: Durchhaltevermögen. Du musst durchhalten und irgendwann kommt Dein Vermögen.

Ich habe in den Jahren einen brennenden Wunsch aufgebaut: Reich zu werden. 

Und ich habe verstanden, wie sinnvoll es ist zu lernen – in den Themenbereichen, auf die Du Lust hast. Erfolgreiche Menschen haben eines gemeinsam: Sie sind mutig, haben das getan, was sie lieben und sind darin immer besser geworden. 

Es gibt nichts umsonst

Was ich oft von Trainern höre: “Tue, was Du liebst und das Geld kommt von alleine.”

Dieser Satz ist falsch.

Eigentlich muss es heißen: “Tue, was Du liebst, stifte einen Nutzen, und das Geld kommt von alleine.“

Mein Vater, mittlerweile leider seit über 5 Jahren verstorben, hat immer zu mir gesagt: „Ulli, Du bist mein kleiner Sunnyboy, weil Dir alles in den Schoß fällt.”

Dieser Satz stimmt nicht wirklich, denn ich habe mir viele Dinge erarbeiten müssen. Ich war nicht gut in der Schule, ich habe beim Investieren anfangs Fehler gemacht, ich habe als Unternehmer anfangs Fehler gemacht und bin sogar pleite gegangen. Wenn man den Satz allerdings so versteht, dass mir alles zugefallen ist, sobald ich viel dafür getan habe, dann macht der Satz extrem viel Sinn. 

Das habe ich für mich immer wieder festgestellt: Wenn ich an Dinge glaube, sie umsetze, beharrlich dafür arbeite und besser werden, dann fallen mir die Dinge zu. 

Was Du für Dich aus der Folge mitnehmen solltest

Nach dieser emotionalen Folge möchte ich Dir zum Schluss noch ein paar Dinge an die Hand geben, die Du für Dich mitnehmen und umsetzen kannst. Vielleicht hast Du auch schon was davon gehört und umgesetzt, doch dann ist die Frage: Lebst Du wirklich immer danach, und setzt Du das immer um oder lässt Du Dich ablenken?

  1. Disziplin und Durchhalten: Tue kleine Dinge, wie Du große Dinge tust – mit voller Motivation oder mach sie gar nicht, wenn auch ein anderer sie tun kann/sie gar nicht wichtig sind.
  2. Habe einen Willen: Das Thema des Warums ist nach wie vor sehr unterschätzt. Das Warum ist für Dich der Akku, Dein Antrieb. Mein Akku ist zum einen die Seite, Milliardär zu werden und zum anderen mehr als 1 Mio. Menschen zu erreichen, die ich finanziell frei mache. 
  3. Gib niemals auf! Die Motivationssprüchlein bei Facebook & Co. suggerieren immer, aufstehen und weitermachen wäre so einfach. Doch wenn wirklich der Niederschlag kommt, entscheidet sich, ob Du wirklich aufstehst und weitermachst. Mein Vater hat immer gesagt: „Wenn die Sonne scheint, bekommst Du den Sonnenschirm. Aber wenn der Regen fällt, möchte die Bank den Schirm zurück haben und lässt Dich einfach fallen.“ 
  4. Sorge immer dafür, ausreichend Liquidität zu haben. Liquidität bedeutet Bargeld oder anderes leicht zugängliches Geld wie Sparbücher, Girokonto und Co. Warum ist das so enorm wichtig? Cash war in meinem Leben immer wieder ein Thema, und ich kann Dir aus Erfahrung sagen, wie unglaublich wichtig es ist. Ob an der Börse, wenn Du die Möglichkeit hast, gut anzulegen. Denn wenn die größten Chancen kommen, haben die meisten Menschen kein Cash mehr. Oder wenn Du Unternehmer bist und die große Krise kommt – denken wir nur mal an Corona. Ich habe immer gesagt, auf meinem Konto liegt eine Million Euro, die es mir ermöglicht, noch jahrelang weiterzumachen. Auf der privaten Ebene – Dein Auto geht kaputt oder Du willst weg von Deinem jetzigen Chef. Cash gibt Dir Ruhe, Sicherheit, Unabhängigkeit und Möglichkeiten. 

Ich hoffe, ich konnte Dich mit meiner persönlichen Geschichte inspirieren, dass es sich immer lohnt, dranzubleiben.

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Feb 19

#236 Die entscheidenden Weisheiten von Warren Buffett und Charlie Munger

By bkumwa | Podcast

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Die entscheidenden Weisheiten von Warren Buffett und Charlie Munger

Wir sprechen diesmal über zwei Investoren-Legenden, nämlich Warren Buffett und Charles “Charlie” Munger. Mit Berkshire Hathaway haben sie in den letzten Jahren unglaubliche Renditen erzielt. Charlie Munger ist leider letztes Jahr verstorben, Warren Buffett hingegen ist von der Spitze nicht wegzukriegen. Beide sind für mich große Vorbilder und mit Charlie Munger teile ich auch die eine oder andere Weisheit in meinem Leben, denn niemand außer ihm konnte in so einfachen Worten formulieren, worauf es im Leben ankommt. Außerdem bekommst Du ein paar Key-Facts zur Investmentstrategie der beiden mit und wirst feststellen, dass auch ich einige davon für mich übernommen habe. Diese Folge hier ergänzt sozusagen das Thema der letzten Folge.

Diese Weisheiten erwarten Dich in der Folge:

  • Alleine, wenn man sich darauf konzentriert, die ganzen Dummheiten zu vermeiden, die andere Menschen begehen, wird man erfolgreich sein.”
  • “Man sollte reich werden wollen, weil Geld einem Unabhängigkeit schenkt und Dich komplett unabhängig macht.
  • “Die Betonung von Qualität und Wettbewerbsvorteilen ist der ganz große Punkt, um den es geht.”
  • “Lernen und Anpassung”
  • Die Strategien von Warren Buffett und Charlie Munger
  • Die Top 5 von Warren Buffett

“Alleine, wenn man sich darauf konzentriert, die ganzen Dummheiten zu vermeiden, die andere Menschen begehen, wird man erfolgreich sein.”

Dieser Satz ist natürlich knallhart, doch Charlie Munger ist fast 100 Jahre alt geworden und diese Weisheit zeugt von seiner Lebenserfahrung. Für Munger zählen folgende Dinge zu den größten Dummheiten, die Menschen ruinieren:

  • Das Spekulieren auf Kredit
  • Der Kauf von hochspekulativen Unternehmen (deren Geschäftsmodell Du womöglich gar nicht verstehst)
  • Der übermäßige Konsum von Alkohol
  • Der Umgang mit den falschen Personen

Charlie Munger hat mit dieser Weisheit deutlich gezeigt, dass man das Rad nicht neu erfinden muss. Vieles erschließt sich auch über den gesunden Menschenverstand. Ein anderer wichtiger Satz von ihm war außerdem, “Geld verdient man an der Börse durch das Warten (nicht beim Spekulieren und bei der täglichen Suche nach herausragenden Unternehmen).” Man wird immer mal sehr gute Unternehmen finden und dann verdient man das Geld durch das Investieren zu einem günstigen Preis, wenn der Wert des Unternehmens viel höher ist. 

Auch bei uns in der Community gibt es immer wieder Menschen, die am liebsten sehr schnell Geld verdienen wollen. Buffett und Munger haben hingegen durch ihre Investmentstrategien immer wieder gezeigt, dass man langsam deutlich nachhaltiger ans Ziel kommt und die Risiken viel geringer sind.

“Man sollte reich werden wollen, weil Geld einem Unabhängigkeit schenkt und Dich komplett unabhängig macht.”

Munger wie Buffett hatten beide die Leidenschaft geteilt, möglichst reich werden zu wollen. Nicht jedoch, um den nächsten Ferrari zu besitzen, sondern weil sie Freiheit und Unabhängigkeit genossen. Charlie Munger hat es geliebt, jeden Tag das machen zu können, was er wollte. Solch ein beträchtlicher Reichtum braucht aber eben Zeit. Der Wunsch, schnell reich zu werden, ist in der Regel relativ gefährlich. Oder auch: Man soll darüber nachdenken, wie man vor allem Verluste vermeidet, statt nur über die Gewinne.

Diese Weisheiten geben wir natürlich auch sehr gerne in unseren Seminaren weiter. Die meisten Menschen haben das Problem, nur über die Gewinne nachzudenken, die Verluste aber nicht zu vermeiden. Ich selbst löse das über einen Plan B: Ich steige z. B. über eine Option in eine Aktie ein und überlege mir dann, was mein Plan B ist, um Verluste zu vermeiden. Auch ich habe das Rad nicht neu erfunden und beziehe mich auf die Weisheiten von zwei Männern, die fast doppelt so alt sind wie ich.

“Die Betonung von Qualität und Wettbewerbsvorteilen ist der ganz große Punkt, um den es geht.”

Im Grunde heißt das: Investiere in Unternehmen, die dauerhaft Wettbewerbsvorteile haben. Das sind auch die bekannten Economic Models. Qualitativ hochwertige Unternehmen erzielen in der Regel langfristig bessere Renditen. Die Qualität eines Unternehmens ist wichtiger als die Bewertung. Wenn ein Unternehmen über die letzten zwanzig, dreißig Jahre gute Gewinne erzielt hat, dann wird es das in der Regel auch in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren tun. 

“Lernen und Anpassung”

Ich sage immer so schön, Handeln kommt von Hand und nicht von Maul – um etwas zu verändern musst Du etwas tun und nicht nur reden. Charlie Munger nannte das gerne “Lernen und Anpassung”: Er hat immer gerne die Bedeutung des lebenslangen Lernens betont. Bis zuletzt hat er sehr gerne und sehr viel gelesen – entsprechend hat er bis zum Ende immer weiter gelernt. Warum – weil er immer daran glaubte, dass ein breites Wissen und die Fähigkeit, sich anzupassen einen entscheidenden Vorteil bringt, gerade auch im Bereich der Investitionen. 

Die Weisheiten aus dieser Folge stammen übrigens aus Büchern von Charlie Munger und Warren Buffett – ein Buch kostet um 30 Euro, für mich haben sie einen Milliardenwert, da sie unendlich viel Wissen vermitteln. 

Es gibt sehr viele sehr intelligente Menschen, die schlechte Investoren sind, weil sie ein hohes Temperament haben und dadurch ein Stück weit ihr Risikomanagement vermeiden. Dadurch begehen sie gewisse Dummheiten, die sie vom Erfolg abbringen. Munger sagte einst “vermeide ernsthafte Fehler, anstatt genial zu sein”. Für ihn war das Vermeiden von Dummheiten sogar wichtiger als brillante Ideen. Er selber mochte zudem den einfachen Weg zum Investieren und vermied sehr komplexe Finanzprodukte. 

Die Strategien von Warren Buffett und Charlie Munger

Wenn Du Dich gefragt hast, wie beide so erfolgreich werden konnten: Beide stehen für das Thema Value Investing. Wir haben darüber schon in der letzten Folge gesprochen und da habe ich Dir schon erklärt, dass die Strategie im Grunde so einfach ist, dass jeder Anleger sie übernehmen kann. Auch ich nutze sie, für mich sind folgende Punkte immer wichtig:

  1. Welches Geld gehört an die Börse und für welche Laufzeit?
  2. Du brauchst eine passende (einfache) Strategie!
  3. Hab Dich emotional im Griff!

Warren Buffett und auch ich verfolgen eine glasklare Strategie und meine verfolge ich schon treu seit über 20 Jahren. Das ist letztendlich auch der Punkt, wie Erfolg an der Börse entsteht. 

Die drei Punkte hören sich einfach an, aber ich denke, Menschen, die bereits an der Börse sind und auch jene in meinen Seminaren (mittlerweile über 27.000) werden Dir bestätigen, dass sie manchmal gar nicht so einfach umsetzbar sind. “Wenn es einfach wäre, würde es ja jeder machen” – ja, aber die Klarheit über die Strategie und diese dann genau so umzusetzen, das ist der springende Punkt.

Die Top 5 von Warren Buffett

Kommen wir zu den Top 5 Punkten, die Warren Buffett immer mitnimmt! Schreib sie Dir am besten auf und setz sie für Dich in Zukunft um.

  1. Qualität statt Quantität: Konzentriere Dich lieber auf wenige, aber vielversprechende Unternehmen. Für Warren Buffett sind das beispielsweise auch Unternehmen mit Alleinstellungsmerkmalen – und damit dauerhaften Wettbewerbsvorteilen.
  2. Sei gründlich bei der Auswahl! Bevor Warren Buffett investiert, holt er sehr gründlich Informationen zum jeweiligen Unternehmen ein. Welche Gründe liegen auf der Hand, dass diese Aktie weiter in Wert und Preis steigen wird?
  3. Investiere nur in Produkte, die Du vollkommen verstehst. Warren Buffett investiert nur in Unternehmen, von denen er die Geschäftsmodelle und Produkte versteht. Weshalb er übrigens bis heute nie in Bitcoin investiert hat.
  4. Achte auf die Produktvielfalt in Deinem Depot! Das bedeutet nichts anderes als eine gründliche Diversifizierung. Investiere nicht alles in Technologie oder in Coca-Cola, sondern streue Deine Investments in 10-20 Top-Werte aus allen Bereichen. Ich selbst habe über 40 Werte. 
  5. Wähle den richtigen Zeitpunkt und dann übe Dich in Geduld. Es gibt einen sogenannten Warren Buffett-Indikator, denn er kalkuliert immer eine gewisse Sicherheits-Marge mit ein. Der Indikator ist geprägt von Benjamin Graham, der seiner Zeit einer von Buffetts Value-Investoren-Väter/Vorbilder war. Es geht immer um eine gewisse Sicherheits-Marge und Cashquote. 

Ich selber achte auch immer als erstes auf die Qualität, dann auf die Charts – ein weiterer Tipp hier ist der Fear-Greed-Index. Wenn die Märkte schon zu gierig sind, dann solltest Du vorsichtig sein. 

Wie immer gilt: Alle genannten Aktien sind keine Kaufempfehlung.

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Feb 12

#235_Aktien traden oder investieren: Was ist der erfolgreichere Weg?

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Aktien traden oder investieren: Was ist der erfolgreichere Weg?

Es gibt viele verschiedene Wege, mit Aktien zum Erfolg zu kommen. Immer wieder erreichen mich Fragen wie “Tradest Du eigentlich?”, “Machst Du Daytrading?” oder “Wie investierst Du in Aktien?” Auch meine Routine und mein Arbeitsplatz erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Ich möchte Dir dazu vorweg drei Punkte mitgeben:

  • Jeder kann Börse lernen, es ist ein Handwerkszeug.
  • Wenn Du noch überhaupt keine Ahnung hast, wird Dir das Lernen umso leichter fallen.
  • Du bist die beste Person, die sich um Dein Geld kümmert. 

Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort:

  1. Kann das jeder lernen?
  2. Was solltest Du übers Traden/Investieren wissen?
  3. Warum sollte man Investieren und Traden verbinden?

Kann das jeder lernen?

Meine Seminare habe ich unter folgenden Punkten entwickelt: Jeder kann das lernen und jeder kann das in seinen Tagesablauf integrieren. Mein Sohn hat mit 13 angefangen zu lernen, unser ältester Teilnehmer ist Heinz mit 84 Jahren. Es ist auch nicht nötig, Unmengen an Zeit zu investieren. Meiner Meinung nach reichen 2-4 Stunden… in der Woche!

Wir alle haben genug und genau gleich viel Zeit — 24 Stunden, jeden Tag. Die Frage ist nur, wofür nutzt Du Deine Zeit, und wie setzt Du Deine Prioritäten? Wenn Du vermögend werden willst, dann ist das Thema Wissensaufbau unfassbar wichtig. Denn ohne das notwendige Wissen kannst Du keine erfolgreiche Strategie aufbauen. 

Ich bin Value-Investor mit Trading-Ansatz: Value-Investing ist nichts anderes, als auf das Thema Wert & Preis zu schauen. Warren Buffett hat schon gesagt: “Es ist besser, ein hervorragendes Unternehmen zu einem akzeptablen Preis zu kaufen, als ein akzeptables Unternehmen zu einem hervorragenden Preis.” 

Meine Blaupause des Investors umfasst für mich fünf Schritte:

  1. Fundamentalanalyse
  2. Charttechnik
  3. Indikatoren
  4. Die richtige Strategie
  5. Das richtige Mindset: Dein Ich, Deine Emotionen

Auf die Frage, ob Trading oder Investieren besser ist, kann ich Dir Folgendes sagen: Das hängt von ein paar Faktoren ab, zum einen von Deiner gewünschten Rendite, dann davon, wie viel Zeit Du investieren möchtest, und wie viel Risiko Du bereit bist einzugehen. Traden ist nicht zwingend Zocken, aber beim Investieren brauchst Du einen größeren zeitlichen Horizont.

Ich bin daher eher ein Investor, da meine Timeline sich über fünf Jahre oder länger erstreckt, andererseits verzichte ich aber auch nicht auf die Benefits des Tradings.

Was solltest Du übers Traden/Investieren wissen?

Für viele ist Trading vermeintlich deswegen attraktiv, weil sie am liebsten vom Tellerwäscher zum Millionär in zwei Tagen kommen würden. Investieren ist hingegen ebenfalls eine Lebenseinstellung, denn Du kannst bis zu Deiner Zeit alles investieren. Du kannst Deine Zeit beispielsweise investieren, weil Du abnehmen möchtest. Das wirst Du ebenfalls nicht “mal eben” bis morgen schaffen. Wenn Du einen Marathon laufen möchtest, investierst Du viel Zeit in das Training.

Investment ist also “ich tue etwas, verbinde es mit einer zeitlichen Achse und letztendlich gibt es dann einen Erfolg”. Beim Traden ist es im Gegensatz eher “heute Geld rein, morgen wieder raus” und die nächste Million muss da sein. Ich selbst trade immer nur ein paar wenige Wochen im Jahr und selbst das ist schon emotional sehr anstrengend. Wenn Du Dir Daytrader über Jahre hinweg ansiehst, wirst Du bemerken, wie kaputt diese sind. Trading ist einfach nur anstrengend und herausfordernd, weil Du innerhalb von Millisekunden Entscheidungen treffen musst – und das ständig.

Wenn Du mich fragst, muss man für den erfolgreichen Weg diese beiden Welten miteinander verbinden. Auf der einen Seite bist Du Investor und überlegst Dir gewissenhaft eine Strategie, schaust Dir Wert und Preis an und überlegst in Ruhe, in was und wie lange Du investierst. Du arbeitest mit Unternehmenszahlen, Chart-Analysen und der technischen Analyse. Du kannst in allen Richtungen Geld verdienen und hältst Dich an die Regeln.

Als Investor verdiene ich an der Börse aus zwei Gründen Geld: Kursgewinn und Dividenden. Letztere können im Grunde bei jedermann für Wohlstand sorgen – wenn Du Deine Dividende mit einer vernünftigen Strategie reinvestiert, also quasi als Gratis-Aktien, dann wirst Du durch den Zinseszins irgendwann wohlhabend. Vorausgesetzt, Du hältst es emotional aus und hast genug Zeit.

Warum sollte man Investieren und Traden verbinden?

Wenn Du jetzt die Welt des Investierens mit der des Tradens verbindest, dann tun sich ganz neue Themen auf und es ist unglaublich, was möglich ist – im Grunde durch Mathematik. Ich selbst habe eine deutliche 8-stellige Vermögenssumme durch diesen Ansatz aufgebaut. Und viele Menschen kennen diesen Ansatz nicht mal, bzw. vertrauen ihm nicht, weil er sich zu gut anhört. 

Wir nehmen als Beispiel jetzt mal eine Apple Aktie. 

Die Apple Aktie liegt aktuell bei plus/minus 180 Dollar.

Wir wissen, Apple generiert mittlerweile pro Aktie einen Gewinn von 4 Dollar, auch gibt es jährlich eine schöne Dividende. 

Das gilt auch für Unternehmen wie Coca-Cola, P&G, Palmolive, Colgate etc., denn wir haben 8 Milliarden Menschen auf der Welt, Tendenz steigend, die immer essen, trinken, waschen, westlichen Konsum etc. wollen und nutzen.

Auf lange Sicht macht es also absolut Sinn, solche Aktien im Portfolio zu haben und es ist absolut möglich, als Investor auf lange Sicht Geld zu verdienen.

Wir vergessen aber dabei, dass es auch politische Börsen gibt oder psychologische Themen, wie beispielsweise die Coronakrise. Damit können Aktien zwischenzeitlich fallen und wir können kurzfristige Verluste einfahren.

Wenn wir das Investieren mit dem Traden verbinden und noch die Chartanalysen und Indikatoren mit hinzunehmen, dann können die Ergebnisse unter Umständen anders ausfallen.

Für den Trading-Ansatz nehmen wir wieder unsere Apple Aktie.

Diese steht bei 180 Dollar, Apple zahlt ca. 1,50 Dollar Dividende. Wir wissen auch, dass Apple im Schnitt in den letzten Jahren um 20 % gestiegen ist.

Jetzt nehmen wir uns die Optionen aus dem Trading hinzu, und Du lernst, wie ich Aktien vermiete.

Aktien vermieten heißt für mich vermieten wie eine Wohnung: Ich kriege Geld dafür, dass dort jemand wohnt, nämlich die Miete. Und genauso kannst Du auch Aktien vermieten – so unglaublich das jetzt auch klingt. 

In meinen Seminaren lernst Du, wie Du auf Deine Apple Aktie 50, 60 oder gar 70 Cent pro Woche bekommst. Stell Dir vor, Du würdest durch die Optionen auf Deine Aktie pro Woche 90 Cent extra bekommen. 90 Cent aufs Jahr gesehen sind aufgerundet etwa 47 Dollar. Du hast also die Aktie, die bei 180 Dollar steht und durch meinen Trick bekommst Du jährlich 47 Dollar an Miete on top. Das sind etwas über 25 %, hinzu kommt ggf. noch die Aktiensteigerung (nicht zwingend jedes Jahr) und die Dividende. 

Das meine ich mit Value-Investing mit Trading-Ansatz und damit bist Du nicht mehr so abhängig. 

Diese 47 Dollar plus Dividende sind Deine Einnahmen – und das ist super wichtig für jeden erfolgREICHEN Menschen: Welchen Cashflow generierst Du aus Deinem Investment?

Wenn Du das hochrechnest, kannst Du mit 4 Aktien (= ca. 180 Dollar Miete) jedes Jahr eine Aktie umsonst kaufen. Das ist der alles entscheidende Punkt. 

Wenn Du die beiden Seiten Investieren und Traden kombinierst, werden die Zahlen unglaublich sein.

Ich freue mich auf Deinen Besuch in meinem Seminar.

Wie immer gilt: Alle genannten Aktien sind keine Kaufempfehlung.

Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:

ulrichmueller.de

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Feb 05

#234 Marktupdate: Was hat den Januar bewegt und wie geht es weiter?

By bkumwa | Podcast

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Erstes Marktupdate 2024: Was hat den Januar bewegt und was erwartet uns in 2024?

Der Januar ist schon wieder vorbei und damit wird es Zeit für das 1. Marktupdate in 2024. Wir schauen uns in dieser Folge an, was die Märkte im Januar bewegt hat und was uns in Q1 erwarten wird. Mit dabei sind wie immer die wichtigsten Werte vom Dow Jones, der Nasdaq und auch Gold/Silber sowie Euro/Dollar. Außerdem erwartet Dich wie gewohnt ein Überblick über die aktuellen Krisen und Situationen, die die Börse beeinflussen können. Man sagt gemeinhin “So wie der Markt in den ersten 3-5 Tagen des Jahres läuft, so wird das ganze Jahr” – schauen wir uns also mal an, was uns erwartet. 

Bitte beachte: Alle genannten Aktien sind keine Kaufempfehlung.

Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort:

  1. Welche Altlasten haben wir aus 2023?
  2. Wie sehen die Werte aus?
  3. Welche Werte aus den Earnings sind gerade wichtig?
  4. Wie lautet das Fazit für Januar? (+ Ausblick)

Welche Altlasten haben wir aus 2023?

Bevor wir uns den aktuellen Werten widmen, sollten wir uns kurz anschauen, was wir uns aus dem Vorjahr mitgenommen haben. Die eine oder andere Krise ist erst relativ spät im Jahr aufgetreten oder hat uns im Januar erreicht. Folgende Dinge könnten also spannend werden und auch auf die Börse einen gewissen Einfluss haben:

  • Vergeltung USA-Iran: Aktuell gibt es die Situation mit der Drohne, woraufhin die USA von einer eventuellen Vergeltung gegen den Iran sprechen. 
  • Chinas Wirtschaft: Chinas unruhige Wirtschaftslage ist weiterhin ein Thema, das uns in 2024 beschäftigen wird.
  • Europa als “der kranke Mann”: Europa generell schwächelt und auch die deutsche Wirtschaft sowie mittlerweile auch die Bildungssituation im eigenen Land lassen etwas zu wünschen übrig – wir sind mal wieder das letzte Licht bei der PISA Studie.
  • Superwahljahr USA: Wie stabil steht Biden und was passiert, wenn Trump tatsächlich wiederkommt?
  • KI: Künstliche Intelligenz hat einen wahren Aufschwung erfahren und wird uns 2024 auch ganz sicher weiter beschäftigen.
  • Inflation & Co.: Wir haben nach wie vor die Themen Inflation, Rezession sowie das potentielle Softlanding. Auch die Zinsen und deren Bewegung stellen weiter einen wichtigen Faktor dar. 
  • Tagung der FED: An der Börse ist gerade zum Monatsende vieles zum Erliegen gekommen, da alle mit großem Erwarten auf die Tagung der FED in diesen Stunden warten (30.01./31.01.).
  • Earning-Saison: Die Earning-Saison geht wieder los und gerade die großen Unternehmen stehen in den Startlöchern, um Großes zu bewegen. 
  • Die Märkte: Ein kleiner Rückblick auf 2023 zeigt, der Russell mit seinen kleineren Werten war eher schwach, auch Healthcare ist insgesamt nicht gut gelaufen. Tech in der Nasdaq hingegen ist durch die Decke gegangen. Amazon alleine ist aktuell so viel wert wie der gesamte Deutsche Aktienindex DAX. “Die großen 7” machen aktuell 12 Billionen aus. 

Wie sehen die Werte aus?

Lass uns nun einen Blick auf die aktuellen Marktwerte werfen:

Dow Jones: Ende Dezember von 37.689 gekommen, steht der Dow aktuell bei 38.470. Das macht ein Plus von rund 2,1 %. 

Nasdaq: Von 16.825 ging es im Januar nochmal weiter nach oben auf 17.476. Das macht ein schönes Plus von 3,7 %. 

S&P 500: Von 4.769 geht es um 3,3 % noch ein bisschen weiter hoch auf 4.924.

Russell 2000: Es ging von 2.027 etwas runter auf 1.996, das macht ein Minus von 1,5 %.

MSCI World: Von 3.169 gibt es ein Plus von 2.1 %  auf 3.236.

DAX: Der DAX steigt von 16.751 um 1,3 % auf 16.972 und knabbert damit weiter am Alltime-High.

Gold/Silber: Silber hat ein Minus von 2,6 % hingelegt, 

Öl: 71,65 auf 77,82 macht ein sattes Plus von 8,6 %. 

Bitcoin: Von 42,5 auf 43,5 gibt es ein Plus von 2,4 %.

Euro/Dollar: Hier gibt es beidseitig ein leichtes Minus: Euro mit 1,8 % und Dollar mit einem  Minus von 1,3 %. 

UM Strategy Fund:

Ich glaube, in 2024 wird es ganz wichtig werden zu überlegen, wo es noch Möglichkeiten gibt. Wie ich persönlich glaube, ist die Nasdaq etwas zu extrem gelaufen. Typischerweise sind hier zu nennen : Meta, Nvidia und Microsoft. Microsoft ist mittlerweile das größte und teuerste Unternehmen der Welt mit über 3 Billionen Bewertung. 

Die Frage ist jetzt also, wie die FED auf das ganze Thema reagiert, und wie die nächsten Earnings aussehen.

Im Moment liegen alle Augen auf der FED: Gibt es eine Zinspause, gibt es noch eine Erhöhung? Analysten und Experten erwarten und hoffen auf eine geldpolitische Lockerung. Ich bin auch gespannt, ob es schon soweit ist, denn ich kann mir auch vorstellen, dass die Zinsen erstmal noch bestehen bleiben, weil die Wirtschaft immer noch gut läuft. Interessant wird sein, was aus der Inflation wird, denn das ist der zweite große Punkt, um eine Richtung zu sehen. 

Welche Werte aus den Earnings sind gerade wichtig?

Anschließend an die “üblichen” Marktwerte möchte ich jetzt noch einen Blick auf die Earnings werfen, denn auch hier passieren gerade interessante Dinge:

Novo Nordisk: Das Unternehmen geht gerade absolut durch die Decke, was nicht mehr nur dem Insulin geschuldet ist, sondern auch der Abnehmspritze. Der Umsatz- und Gewinnsprung im letzten Jahr betrug mehr als 30 %. 

Microsoft: Microsoft hat vor allem durch das Thema KI einiges an Schwung gewonnen. Auch das Angebot der Cloud-Produkte hat zu einer positiven Entwicklung beigetragen. Allein im letzten Quartal gab es ein Umsatzplus von fast einem Fünftel. Der Umsatz betrug im letzten Quartal unfassbare 62 Milliarden Dollar. Der Gewinn hat ebenfalls um ein Drittel angezogen auf satte 22 Milliarden. 

Google: Google ist mit Alphabet etwas hinter dem Marktkonsens zurückgeblieben. Das birgt eine gewisse Gefahr, denn die Hightech-Werte sind extrem weit angestiegen. Dementsprechend sieht auch die Erwartungshaltung aus. Meiner Meinung nach kann also eine Enttäuschung im Umsatzbereich beispielsweise den Wert auch schnell in die völlig andere Richtung schieben. Das sehen wir eben gerade bei Alphabet; nach den Earnings ist der Wert rund 7 % im Minus. Das Werbegeschäft (also die Haupteinnahmequelle) ist hingegen um 11 % gewachsen.

AMD: Es gab einen guten Absatz der neuen Spezialprozessoren für die KI, aber der Ausblick ist trotz guter Zahlen etwas enttäuschend. Auch dieses Unternehmen kann sich nicht der schwachen Gesamtkonjunktur entziehen. Auf die Aussage hin, der Umsatz im letzten Quartal sei etwas geringer gewesen, fiel die Aktie direkt um 6-7 %.

Zuletzt noch eine ganz interessante Nachricht von Tesla: Dort hat eine Richterin ein riesen Aktienpaket für Elon Musk als nicht rechtens angesehen. Es handelt sich natürlich um das Aktienpaket um 56 Milliarden Dollar, welches ihn zum reichsten Menschen der Welt gemacht hat. Es bleibt spannend, ob die Vereinbarung tatsächlich annulliert werden muss und was dann aus dem Thema wird. 

Wie lautet das Fazit für Januar und welcher Ausblick erwartet uns?

Rückblickend lässt sich also zusammenfassen: Der Januar ist trotz allem noch ganz gut gelaufen. 

Wenn wir uns jetzt anschauen, wie es weitergeht, bin ich gerade an dem Punkt, an dem ich gerade die Cashquote wieder auf 30-35 % hochgefahren habe. Den Bereich Tech habe ich eher etwas reduziert. Natürlich kann die KI-Blase immer weiterlaufen. Blase deswegen, weil Unternehmen wie Meta schon ein Stück weit die Gewinne eingepreist haben, die durch KI entstanden sind.

In KI wird immer noch viel Geld verbrannt, was sich in den nächsten Jahren auch an den Umsätzen zeigen wird. Gerade wird noch extrem viel Geld investiert. Für mich sieht es nach einer zweiten Internetblase aus, und diese ist 2001 geplatzt. Das bedeutet nicht, dass die KI-Blase morgen platzen muss, sowas kann noch eine lange Zeit weiterlaufen. Mein persönliches Problem ist jedoch die Fallhöhe.

Als Ausblick für Februar und dieses Jahr im Allgemeinen glaube ich tatsächlich, dass Wahljahre gute Börsenjahre sind. Generell kannst Du aber jedes Jahr zu einem guten Börsenjahr machen, sofern Du eine richtige Strategie hast. Interessante Themen sind für mich für dieses Jahr: Rohstoffe, Russell 2000 (gerade dann, wenn das Geld wieder günstiger wird), Healthcare und der Dow Jones, also die Old Economy.

Darauf solltest Du meiner Meinung nach 2024 und generell achten, um an der Börse erfolgreich zu sein:

  • Welches Geld gehört überhaupt an die Börse? Es sind nicht Deine Notgroschen und persönlichen Rücklagen!
  • Du musst eine passende, klare Strategie haben.
  • Hab Deine Emotionen im Griff!
  • Cashquote: Cash ist King! Alle reichen Menschen haben immer eine Menge an Bargeld, um in Krisenzeiten nachzukaufen.
  • Absicherung & Plan B: Es gibt genau zwei Regeln – Regel Nr. 1: Verlier kein Geld. Regel Nr. 2: Vergiss Regel Nr. 1 nicht!

Diese Tipps hast Du alle schon mal gehört, wenn Du meinem Podcast aufmerksam folgst, aber Wiederholung ist Vertiefung und je öfter Du etwas hörst, desto eher verinnerlichst Du es. Erfolg hängt von Dir ab, und Risiko entsteht dort, wo Du nicht weißt, was Du tust. 

Wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich gerne jederzeit.

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Jan 29

#233 Rente, na und? Ist finanzielle Freiheit wirklich für jeden erreichbar?

By bkumwa | Podcast

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Rentenangst adé: Wie finanzielle Freiheit Dein Leben verändert!

Diese Folge soll Dir Mut machen! Ich höre ganz oft in meinen Gesprächen sowie auf meinen Seminaren: “Finanzielle Freiheit ist für mich ganz weit weg. Das kann ich doch niemals schaffen!” Und ich möchte Dir heute sagen: “Doch, Du kannst!“ In dieser Folge schauen wir uns an, wie auch Du es schaffen kannst. Vorweg solltest Du nur verstehen – das, was Du gestern gedacht hast, bist Du heute geworden. Was Du heute denkst, wirst Du morgen sein. Finanzielle Freiheit hat (natürlich) ihren Preis. Wenn Du aber bereit bist, diesen zu zahlen, steht Dir nichts mehr im Weg. Meiner Meinung nach war es noch nie so einfach. Es gibt heute schier unendliche Möglichkeiten über das Internet, über die künstliche Intelligenz. Definitiv ist es kein Vergleich zu vor gut 30 Jahren, als ich 1993 meine erste Aktie gekauft habe.

Diese Infos erwarten Dich in der Folge:

  1. Wie wichtig ist die Rente wirklich?
  2. Warum es am Ende ums Durchhalten geht
  3. Wie ist finanzielle Freiheit erreichbar?
  4. Dinge, die Du nicht hören willst

Wie wichtig ist die Rente wirklich?

Das Thema Altersvorsorge wird gemeinhin immer noch unterschätzt. Viele wissen aber auch einfach nicht, was sie erwartet: Wie viel Geld brauche ich denn eigentlich im Alter? Ich lebe eher nach dem Grundsatz “Rente, na und? Finanzielle Freiheit ist doch viel besser!” Warum? Deine Rente ist in der Regel erst ab 67 interessant. Dann beginnt der letzte Lebensabschnitt vor dem Tod. Für mich ist finanzielle Freiheit deshalb besser, denn sie ist nicht an ein Alter gebunden. Wenn Du finanziell frei bist, brauchst Du Dir später keine Sorgen mehr um die Rente zu machen. Du kannst sofort leben und das Leben auch wirklich genießen. 

Es dreht sich vieles im Leben um Geld, doch Geld allein ist nicht der Schlüssel zu allem. Im Grunde gibt es drei wichtige Gs, damit das Leben “funktioniert”: Gesundheit, Glück und Geld. Gesundheit ist alles und ohne Gesundheit ist alles nichts. Ich persönlich habe gerade erst eine sehr gute Freundin im Alter von nur 31 Jahren an Krebs verloren. Wichtig für das Thema Geld ist, Dir Gedanken zu machen, wo Du heute stehst und wo Du hinwillst. Beachte auch Faktoren wie die Inflation und Steuern. Meiner Ansicht nach ist es übrigens deutlich schwieriger, die Rente zu planen, als die finanzielle Freiheit. 

Rente ist gemeinhin immer zwischen 20 und 40 Jahren weit weg. Ich halte es mit der finanziellen Freiheit ähnlich wie Bodo Schäfer – man kann in 7-10 Jahren finanziell frei sein. Wenn Du die richtigen Schritte gehst und dran bleibst, kannst Du beispielsweise auch innerhalb einer vergleichsweise kurzen Zeit das Doppelte an Einkommen erzielen. Wenn Du also sagst, für Dich ist finanzielle Freiheit unerreichbar, dann frag Dich, was Du für ein Typ bist. Wie ist Dein Mindset? Bist Du lösungsorientiert oder siehst Du eher nur die Probleme? Handelst Du oder zögerst Du?

Mach Dir keine Sorgen, wenn Du aktuell eher scheu und zögerlich bist – auch ein gesundes finanzielles Mindset kann man lernen.

Warum es am Ende ums Durchhalten geht

Ich möchte in dieser Folge mit Dir auch über das große wichtige D sprechen. D wie Durchhaltevermögen und Disziplin. Deine Gewohnheiten bestimmen, wie Dein Leben läuft. In der Regel stehst Du immer um eine ähnliche Uhrzeit auf. Normalerweise sieht Dein weiterer Morgen nach dem Aufstehen ebenfalls ähnlich aus. Dein Arbeitsweg sieht immer gleich aus, Deine Arbeitsroutine sieht immer gleich aus. Alles, was Du im Leben machst, sind Deine Gewohnheiten. 

Man sagt, wenn man 30 Tage lang immer zur selben Uhrzeit immer dasselbe tut, dann kann man so eine neue Gewohnheit etablieren. Deine neue Gewohnheit könnte sein, ab sofort zu sagen, Du gehst jeden Morgen 30 Minuten joggen. Deine neue Gewohnheit könnte sein, jeden Abend Dein Dankbarkeitsjournal auszufüllen. Für ein Dankbarkeitsjournal reichen übrigens fünf Minuten vor dem Schlafengehen. Du schreibst 5 Dinge auf, die ein Erfolg für Dich an diesem Tag waren und 5 Dinge, für die Du dankbar bist. Viele erfolgreiche Menschen – ich persönlich übrigens auch – haben das über längere Zeit ausprobiert und große Erfolge gefeiert, denn es wächst immer das, worauf Du Dich konzentrierst. 

Was ich im Grunde damit sagen will – alles im Leben besteht aus Gewohnheiten. Mein Tipp an Dich: Stell doch einfach mal Dein Leben für die nächsten Monate um. Mach morgens eine halbe Stunde Sport und nimm Dir abends diese fünf Minuten für Dein Dankbarkeitsjournal. Am besten schreibst Du Dir auch auf, wo Du gerade stehst und wie Du Dich damit fühlst. Was wiegst Du und was verdienst Du gerade? Wie sieht Dein Vermögen aus? Nach 6 Monaten schaust Du Dir diese beiden Themen nochmal an. Wo stehst Du jetzt, nach 6 Monaten neuem Fokus auf Dankbarkeit/Erfolg und Sport? Ich würde wetten, beides sieht nun besser aus. Was hast Du zu verlieren? Maximal 35 Minuten am Tag. Selbst wenn Du beides nicht auf einmal umsetzen kannst, dann fang mit dem Journal an. Fünf Minuten täglich hat jeder.

Wie ist finanzielle Freiheit erreichbar?

Wir haben über die Rente gesprochen, über die generell unterschätzte Altersvorsorge und über die Gewohnheiten. Nun steht eine Frage noch im Raum: Wie ist denn finanzielle Freiheit nun für jeden erreichbar? Zunächst ist es ganz wichtig, selbst an die finanzielle Freiheit zu glauben und daran, dass Du sie erreichen kannst. 

Dann im nächsten Schritt solltest Du für Dich definieren, was finanzielle Freiheit für Dich bedeutet: 

  • Wie viel Geld möchtest Du haben?
  • Wie viel Geld brauchst Du wirklich?
  • Wie willst Du in Zukunft leben?

Wie heißt es so schön? Wer nicht plant, der plant zu versagen. 

Aus Erfahrung kann ich Dir sagen: Alle erfolgreichen Menschen, die ich kenne, haben Rituale und Gewohnheiten. Sie alle haben Pläne; aus diesen Plänen werden klare Strategien und aus diesen Strategien werden klare Handlungen. Wie sieht das bei Dir aus? Bist Du da eher der Träumer und mehr “würde ich auch gerne haben” oder bist Du bereit zu sagen, “ich werde alles dafür tun”? Ulrich Müller hört erst auf, wenn er fertig ist, und dasselbe gilt auch für Dich. Bist Du bereit, durchzuhalten?

Wenn Du selbstständig bist, ist das Rententhema für Dich nochmal ein anderes. Du baust mit dem Unternehmen Vermögenswerte auf, irgendwann willst Du vielleicht verkaufen – es kann also tatsächlich sein, dass die Altersvorsorge hier kein Thema mehr für Dich ist. Ansonsten bin ich aber der Auffassung, finanzielle Freiheit kommt vor Rente, denn wie am Anfang der Folge schon angesprochen – finanzielle Freiheit ist jetzt und ist in kleineren Etappen erreichbar. 

Mach Dir klar, wo Du hinwillst und eigne Dir dann die Skills an, die Du zum Erreichen Deiner Strategie brauchst. Das kann Vertrieb sein, das können Mitarbeiter sein (und damit auch Mitarbeiterbindung). Das beste Projekt hilft Dir nichts, wenn Du nicht in die Umsetzung kommst. 

Dinge, die Du nicht hören willst

Ein Coach sagt Dir Dinge, die Du schon weißt, aber nicht hören willst. Ich bin in dem Fall Dein Coach – ich kann auch Dein Mentor werden – und deshalb geht es auch darum, was Deine konkreten Schritte sind. Ich nehme jede Woche eine neue Folge auf und gebe Dir jede Woche Tipps und Ideen, die Du in Dein Leben integrieren kannst, um finanziell erfolgreich zu sein. Die Frage ist jetzt, was integrierst Du davon? Was nimmst Du mit, was lernst Du?

Das Unternehmertum ist für mich der schnellste Weg, um finanzielle Freiheit zu erlangen. Deshalb geht es jetzt abschließend um ein paar Dinge, die Du lernen solltest, wenn Du erfolgreich sein willst. 

  1. Vormachen, erklären, nachmachen, üben – venü. Ein Tipp, der auch in der Bundeswehr gerne umgesetzt wird. Sei Vorbild und lauf voran, so wie Deine Mitarbeiter sein sollen, so musst Du auch sein.
  2. Stelle nur A-Mitarbeiter ein. Wie findest Du einen? Mit einem A-Mitarbeiter arbeitest Du sehr gerne zusammen, Du magst ihn. Dann hat er auch die richtige Einstellung und Motivation. Später, wenn Dein Unternehmen größer wird, brauchst Du Spezialisten. Am Anfang brauchst Du viele Menschen, die viel können.
  3. Lerne, Entscheidungen zu treffen; und das schnell und konsequent.
  4. Mitarbeiter: Werte, Mission, Vision, Dein Herz. Wie gehst Du mit Deinen Mitarbeitern um, hast Du ein offenes Ohr und wertschätzt Du sie? Stell Dir die letzte leckere Grillwurst auf dem Grill vor: Du teilst sie als Chef durch zwei, weil Dein Mitarbeiter natürlich etwas abbekommt. 
  5. Marketing & Vertrieb. Marketing macht Menschen auf Dich aufmerksam, Vertrieb sorgt dafür, ihnen am Ende auch etwas zu verkaufen. Dazu brauchst Du natürlich ein perfektes Produkt und einen perfekten Service.

Wir können also festhalten – finanzielle Freiheit ist für jeden erreichbar, wenn man die richtigen Kniffe kennt und umsetzt, und wenn das Mindset stimmt.

Fang jetzt an!

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Jan 22

#232 Reichtum ist kein Zufall: Mit ESI gezielt zum finanziellen Erfolg!

By bkumwa | Podcast

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Was, wenn Reichtum doch so einfach wäre?

Wie so oft in diesem Podcast dreht sich auch diese Folge wieder um das Thema Geld. Diesmal schauen wir uns jedoch ganz konkret an, wie einfach Reichtum denn nun wirklich ist. Wenn Du vorbereitet bist, ist es gar nicht so schwer, zu Reichtum zu kommen. In dieser Folge spielt wieder meine Lieblingsformel ESI eine Rolle, allerdings in ausgearbeiteter Form mit zusätzlichen Tipps, die Du für nachhaltigen Reichtum kennen solltest. Wir kümmern uns also sozusagen um Dein Grundwissen und die Details, die Du kennen musst, damit Reichtum für Dich einfach ist!

Das erwartet Dich in der heutigen Folge:

  1. Die Grundlagen von ESI
    1. Wie kannst Du Dein Einkommen erhöhen?
    2. Wie kannst Du mehr sparen?
    3. Wie kannst Du besser investieren?
  2. Erweiterung der Grundformel um I und W
  3. Erweiterung der Grundformel um T, D und E

Die Grundlagen von ESI

Meine Formel ESI gebe ich Dir bei jeder sich bietenden Gelegenheit an die Hand, da sie sehr wichtig ist, um Reichtum aufzubauen. Solltest Du dennoch geschafft haben, bisher alle Folgen zu dem Thema zu umschiffen, hier eine kurze Grundlageninfo zu ESI:

  • ESI steht für Einkommen, Sparen und Investieren.
  • Sparen und Investieren sind für mich zwei verschiedene Dinge.
  • Wenn Du diese drei Grundpfeiler kennst und nutzt, steht dem Aufbau Deines Reichtums nichts mehr im Wege.

Wie kannst Du (mehr) Einkommen aufbauen? 

Das geht entweder über eine Festanstellung oder über die Selbstständigkeit. Als Unternehmer oder Angestellter generierst Du Einkommen. Bis zu 70 % der reichen Menschen sind Unternehmer. Das bedeutet nicht, dass Du direkt morgen Deinen Job schmeißen sollst, aber gerade für einen jungen Menschen kann das ein Denkanstoß sein, neben dem normalen Angestelltenjob eine Nebentätigkeit (vielleicht im Vertrieb auf Provisionsbasis) anzufangen. Wenn das für Dich nicht infrage kommt, kannst Du immer noch über Mehrarbeit und eine damit verbundene Gehaltserhöhung Dein Einkommen steigern.

Ich empfehle Angestellten immer, die Veränderungen in der Arbeitszeit und Motivation für 3-6 Monate durchzuziehen. Dann kannst Du sehen, ob Dein Chef das zu honorieren versteht und eine Gehaltserhöhung drin ist. Wenn er das nicht tut und auch nicht mit sich reden lässt, kannst Du über einen Jobwechsel nachdenken. Wenn Du jedoch nebenbei etwas aufbauen möchtest, wäre der genau umgekehrte Weg sinnvoll: Du reduzierst Deine Angestelltentätigkeit in Stunden und Aufwand und baust Dir als Nebenverdienst etwas Eigenes auf. Damit hast Du ein zweites Einkommen. Vielleicht reicht sogar das Ersteinkommen, um alles zu bezahlen und das Zweiteinkommen sparst Du komplett. 

Wichtiger Tipp vorweg für das S wie Sparen:

Auch Persönlichkeitsentwicklung und der Aufbau von mehr Selbstbewusstsein führen auf lange Sicht zu einer Erhöhung Deines Einkommens. Mehr Einkommen = mehr Möglichkeiten, zu sparen.

Wie kannst Du mehr sparen?

Beim Sparen solltest Du Dich im Voraus fragen, wo Du stehst. Welches Geld nimmst Du ein, wie viel geht raus? Streiche unnötige Ausgaben. Allein dadurch kannst Du unter Umständen Deine Sparrate schon anpassen. 

Drei weitere sehr wichtige Tipps, um Deine Sparrate zu erhöhen:

  1. Wenn Du eine Gehaltserhöhung bekommst, dann packe mindestens 50 % davon weg. Vielleicht kannst Du sogar jede zweite Gehaltserhöhung komplett auf Seite legen. 
  2. Verkaufe Dinge, die Du nicht mehr brauchst und lege dieses Geld zur Seite.
  3. Auf welches Wachstum legst Du den Fokus? Es wird immer gewisse Grundkosten geben, die unvermeidbar sind. Fokussiere Dich daher nicht nur darauf, unnötige Kosten zu senken, sondern auch darauf, Dein Einkommen zu erhöhen. 

Wie kannst Du besser investieren?

Grundsätzlich kannst Du erstmal in viele Dinge investieren: Immobilien, Anleihen, Gold, Aktien – um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen. Ganz wichtig: Wir reden nicht vom Sparbuch, dem Bausparvertrag oder der Lebensversicherung!

Sparen bedeutet, das Geld zu behalten, Investieren hingegen heißt, das Geld wirklich aktiv zu nutzen. 

Für den Bereich Investieren habe ich vier Dinge, die ich Dir gerne an die Hand geben will:

  1. Das W: Das W steht für Wissen. Und dieses ist super wichtig für Investments – denn nur, wenn Du weißt, was Du tust, wirst Du erfolgreich sein. Wissen schadet nur dem, der es nicht hat. 
  2. Das Leben ist live! Du bekommst kein zweites. Fang also wirklich JETZT an. Je länger Dein Geld für Dich arbeiten kann, desto besser. Denn Geld wird nicht krank, es fährt nicht in Urlaub – Geld arbeitet 24/7 für Dich.
  3. Zins & Rendite: Schon ein halbes Prozent mehr machen letztendlich Unsummen an Geld aus. Achte also darauf, die Werte wenn möglich zu erhöhen.
  4. Risiko: Erhöhe nicht aus purer Unwissenheit Dein Risiko in der Hoffnung, es wird schon gut gehen. Ein zu hohes Risiko erhöht lediglich die Gefahr, alles zu verlieren. Risiko entsteht, wenn Du nicht weißt, was Du tust.

Ein letzter wichtiger Punkt im Bereich Investieren ist das G, also das liebe Geld. Je mehr Geld Du hast, desto mehr kannst Du investieren und desto mehr kann daraus werden. Du kannst Reichtum immer in zwei Teile unterteilen: 1. Das Geld, das Du hast und 2. Das Geld, das Du aus Deinem Cashflow generieren kannst. Und dieses Geld ist fast noch wichtiger. Denn mit mehr Geld kannst Du mehr investieren und auch mal Aktien nachkaufen.

Erweiterung der Grundformel um I und W

Nun möchte ich die bekannte Formel ESI noch um zwei Faktoren erweitern: das I und das W. 

Das I steht für ICH, also für Dich als Person. Mein Tipp: Werde die beste Person, die Du werden kannst. Dann kann das I Dich beim Aufbau Deines Reichtums auch ein Stück weit unterstützen.

Das W steht für Dein “Warum”. Auch das haben wir hier im Podcast schon oft erwähnt, aber man kann es eben nicht oft genug sagen. Dein “Warum” zu klären, ist ein ganz wichtiger Faktor. Das “Warum” spielt auch in Deiner Motivation eine sehr große Rolle, zusammen mit Deinen Zielen und Schmerz/Freude. 

Schmerz ist dabei leider der größte Faktor, denn der Raucher hört meist wirklich erst dann auf zu rauchen, wenn er ansonsten morgen sterben würde (überspitzt formuliert). Ganz viele reiche und wohlhabende Menschen, die ich kenne, waren mal richtig pleite. Ich sage hier ganz bewusst pleite und nicht arm, denn pleite ist ein Moment und danach kannst Du wieder weitermachen und was aufbauen. Arm ist eine gewisse Lebenseinstellung, aus der Du unter Umständen niemals herauskommst.

Ich selbst hatte übrigens 2005 auch schon 150.000 Euro Schulden. Da war ich nicht arm, ich war pleite. Ich habe zwar gut verdient, musste aber fast zwei Jahre lang alle meine Einkommensströme in meine Schulden stecken. Ich habe alles an Geld zurückgezahlt, und danach ging es bergauf. Das ist also der Unterschied zwischen “Arm” und “Pleite”. Du kennst vielleicht auch den Begriff der “Hinzu-Motivation” bzw. der “Von-weg-Motivation”, letzteres ist eben die Motivation aus dem Schmerz heraus – ich bin pleite und davon will ich weg. 

Den meisten Menschen geht es eigentlich viel zu gut (und das meine ich nicht böse), aber deshalb haben sie nicht den Druck, die Arschbacken richtig zusammenzukneifen und loszulegen. Meistens passiert das eben erst, wenn der Schmerz groß genug ist. Stell Dir deshalb die Frage nach Deinem Antrieb und nach Deinem „Warum“, damit Du weißt, warum Du richtig loslegen willst. Wenn Dein “Warum” groß genug ist, wird es Dich immer nach vorne treiben.

Erweiterung der Grundformel um T, D und E

Abschließend möchte ich die Formel nun um noch drei Faktoren erweitern:

T steht für Tun: Du kannst über Veränderung reden, aber “Handeln kommt von Hand, nicht von Maul”. Am Ende geht es darum, sich ESI zu nehmen und aufzuschreiben, welche konkreten Schritte die nächsten sind — und diese auch umzusetzen. Bonustipp: Erfolgreiche Menschen treffen schnelle Entscheidungen und kommen so schnell ins Tun.

D steht für Disziplin: Arm und Reich werden vor allem durch das D unterschieden, es steht für Disziplin und Durchhaltevermögen. Für mich gibt es keine andere Lösung, als durchzuhalten. Auch wenn Du heute von Dir sagst, Du hast keine Disziplin, Du kannst es Dir aneignen. Eine Übung dafür: Setze Dir kleine Ziele. Klein deshalb, damit Du sie auch sicher erreichst. Mit jedem erreichten Ziel steigert sich Dein Selbstvertrauen. Damit wird Deine Disziplin angeschoben. 

E steht für Emotionen: ein ganz wichtiger Tipp zum Schluss: “The Show must go on.” Emotionen sind Gold wert; doch sie haben mit Börse und Reichtum nichts zu tun. Lass Dich nicht durch Emotionen verleiten. Fang keinen Streit aus Emotionen heraus an. Atme 3-5 mal tief ein und aus und dann mildert sich die Emotion ab, und Dein Körper entspannt. Gerade an der Börse solltest Du Emotionen für Deinen Erfolg unbedingt ausschalten.

Das sind viele Details — aber grundsätzlich ist Reichtum sehr einfach, wie Du siehst. Du musst Dich nur an eine Formel halten.

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Jan 15

#231 Die 5 Top Aktien für 2024: Jetzt erfolgreich durchstarten!

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So wirst Du 2024 garantiert an der Börse erfolgreich sein!

Viele Menschen haben Neujahrsvorsätze und sagen sich, 2024 wird ihr Jahr. Ich möchte deshalb diese Folge dazu nutzen, Dir zu zeigen, wie Du das Börsenjahr 2024 optimal für Dich nutzt und auf jeden Fall erfolgreich sein wirst. Die Frage ist wie so oft, wie fange ich an? Welche Planung macht Sinn, welche Strategien lohnen sich? Einen Zahn möchte ich Dir zu Beginn noch ziehen: Mache Veränderung nicht von einem Datum abhängig! Der Zeitpunkt, um etwas zu ändern, ist immer jetzt und sofort, nicht der 01.01., nicht “irgendwann”. Jede Sekunde ist wertvoll und das Leben ist immer live.

Das erwartet Dich in der heutigen Folge:

  1. Welche zwei Faktoren sind zuallererst wichtig?
    1. Ziele erreichen
    2. Die Börse ist kein Sprint, sondern ein Marathon!
  2. Kenne den Unterschied zwischen Wert und Preis
  3. Was beeinflusst die Börse: Trends und Politik
  4. DU beeinflusst Deinen Erfolg an der Börse: mit ESI
  5. Du brauchst eine Strategie und einen Plan
  6. Enorm wichtig: Stelle Deine Emotionen aus
  7. Das neue Whitepaper ist da!

Welche zwei Faktoren sind zuallererst wichtig?

Ziele erreichen

Zuallererst beginnt es wie so oft: Ziele setzen und vor allem Ziele erreichen helfen beim großen Erfolg. Wir haben jetzt den 15. Januar, wenn diese Folge online geht. Wahrscheinlich bist Du schon demotiviert, weil sich das ein oder andere nicht erfüllt hat. Wenn Du jetzt hingehst und nur noch so kleine Ziele erreichst, dann bestätigt sich für Dich etwas anderes: Du kannst Ziele erreichen. Du hast Ziele erreicht. Dein Selbstvertrauen steigt — größere Ziele werden möglich.

Mit jedem erreichten Ziel baust Du zudem mehr Wissen auf. Du weißt inzwischen buchstäblich, dass Du Ziele erreichen kannst. Du kennst das jetzt im Januar gewiss vom Dry January. Viele Menschen nehmen sich als Ziel für Januar vor, nichts Alkoholisches für einen Monat zu trinken. Für manche ist das ein kleines Ziel, für andere eine Herausforderung. Aber alle fühlen sich hinterher großartig, wenn sie das Ziel erreicht haben.

Egal, was Du Dir also vornimmst. Das Erreichen von Zielen wird Dir langfristig auch dabei helfen, an der Börse erfolgreich zu sein.

Die Börse ist kein Sprint, sondern ein Marathon!

Punkt zwei, der Dich an der Börse garantiert erfolgreich macht: Geduld. Börse funktioniert nicht mal eben mit einem Fingerschnippen. Viele neigen dazu, mit dem Gedanken an die Börse nach ein bis zwei Tradings direkt gute Rendite machen zu wollen. Daran sind für mich ein paar Dinge falsch:

Auch wenn Du durch Seminare und Wissensaneignung eine relativ steile Lernkurve (gerade am Anfang) haben wirst, legst Du aber immer noch gerade erst los. Du bist sozusagen ein blutiger Anfänger. Dir fehlt die Erfahrung und die Allermeisten haben sogar auch noch den falschen Horizont. Es gibt den schönen Spruch „Viele überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können, aber sie unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können”, und ich glaube, das ist auch für die Börse ein ganz wichtiger Faktor. Auch ein Investment braucht Zeit.

Das Gleiche kann auch für Dich gelten, denn auch die Einflüsse von außen hängen mit Deinem Erfolg zusammen: Wer 2022 an der Börse war, wird erstmal kein gutes Jahr gehabt haben. 2023 sieht das schon wieder ganz anders aus: Da war es auch möglich, ohne viel Erfahrung “mal eben” Erfolge zu feiern. Natürlich hast Du da keine Erfahrung, und kannst das nicht voll ausnutzen. Aber gefühlt war es 2023 einfacher, weil das Börsenjahr an sich einfach besser war. So entsteht schnell der falsche Eindruck – nämlich dass es einfach ist.

Kenne den Unterschied zwischen Wert und Preis

Viele, die meine Seminare schon besucht haben, kennen ihn: Den Unterschied zwischen Wert und Preis. Nun ist eben nur die Frage – hat man es oft genug gehört und auch schon verinnerlicht? Das ist ein ganz entscheidender Punkt, auch in Bezug auf die menschliche Seite und die Emotionen. Es gibt immer Phasen an der Börse, in denen Euphorie und Pessimismus übertrieben werden. Gerade in den Pessimismus-Phasen wird der Preis oft nach unten übertrieben. 

Mittel- oder langfristig wird ein Unternehmen, das die Gewinne und Umsätze steigert, auch den Aktienkurs steigern, denn letztendlich ist genau das der Gedanke des Investments. Wenn Du Investor bist, gibst Du Geld an ein Unternehmen an der Börse, und dieses macht aus dem Geld eben mehr Geld. Dementsprechend steigert sich der Umsatz und auch der Gewinn. 

Was beeinflusst die Börse: Trends und Politik

Auch dazu gibt es wieder einen schönen Spruch: Politische Börsen haben kurze Beine. Dieser Spruch ist einfach nur unglaublich richtig. Ob Corona oder das aktuelle Kriegsgeschehen: Das alles beeinflusst natürlich die Weltwirtschaft. Dennoch ist es in erster Linie Politik, die da Einfluss nimmt und die Stimmung beeinflusst. Mit dieser Politik wird letztendlich Angst geschürt. Die aktuellen Kurse sind sehr hoch, ich würde sogar sagen, sie sind aktuell zu hoch für das, was wir wirtschaftlich leisten.

Das Thema der Trends ist der Trigger schlechthin für Börsenanfänger: “Hätte ich das mit KI schon vorher gewusst”. KI gibt es schon lange, ja, aber ebenso lange war nicht ganz klar, was denn eigentlich daraus wird. Das wurde erst in 2023 so richtig bewusst. Das Internet ist genauso ein Thema gewesen. Bei Trends entstehen immer sehr große Blasen und diese Blasen platzen irgendwann. 

Erst danach fangen die Firmen wirklich an, damit Geld zu verdienen und erst dann laufen die jeweiligen Trends erst wieder richtig los. Das sieht man auch jetzt wieder bei KI. Hier ist sehr viel eingepreist, die Unternehmen werden (und das ist eben wichtig: werden! Nicht jetzt schon) irgendwann damit richtig viel Geld verdienen.

Es ist also ein super wichtiger Faktor zu verstehen, wie Trends und vor allem Megatrends funktionieren. Einfache Trends verschwinden auch irgendwann wieder. 

DU beeinflusst Deinen Erfolg an der Börse: mit ESI

Natürlich dürfen wir zwischen all den vorgenannten Faktoren den wichtigsten nicht vergessen: Deine Person. Du selbst beeinflusst auch Deinen Erfolg. Beispielsweise spielt die von mir immer gern aufgeführte Formel ESI hier wieder eine große Rolle: Einkommen, sparen, investieren. Wenn Du nur eine Formel fürs Leben mitnehmen würdest, dann sollte es ESI sein. Es wird immer Dein Job bleiben, Dich um Deine Belange und Finanzen zu kümmern. Du bist dafür verantwortlich, Einkommen zu generieren, Geld zu behalten (sparen) und zu vermehren (investieren). Mach Dir ständig bewusst, wie wichtig das ist. Sogar mein ältester Sohn hat verstanden, wie wichtig ESI ist. Es ist nicht damit getan, an der Börse etwas Glück zu haben und so nie wieder arbeiten zu müssen (oder eben gar nicht erst damit anzufangen). 

Du brauchst eine Strategie und einen Plan

“Denn sie wissen nicht, was sie tun” ist ganz fatal an der Börse. Du kannst als Anfänger Glück haben, ja, aber Du kannst ebenso schnell alles verlieren, was Du hast. Du solltest nur an der Börse investieren, wenn Du wirklich weißt, was Du tust. Super wichtig dafür: Eine glasklare Strategie. Du kannst mit Seminaren anfangen und Dein Wissen erweitern. Ab diesem Punkt machst Du Dir dann einen Plan und leitest Deine Strategien ab. 

Es ist wichtig, Deinen Plan anschließend mit Handlungen zu füllen. Denn nur wenn Du auch umsetzt, was Du Dir vornimmst, kannst Du Ziele erreichen und Erfolge feiern – womit sich der Kreis zu den vorigen Themen schließt.

Enorm wichtig: Stelle Deine Emotionen aus!

Es gibt kein zweites Thema, das Dich so schnell auf die Nase fallen lässt, wie Deine Emotionen. Emotionen auszustellen, zählt zu einem der allerwichtigsten Faktoren an der Börse. Ich selbst habe das Thema schon unterschätzt, weil ich so viel Erfahrung habe, dass es für mich praktisch selbstverständlich ist. In meinen Seminaren habe ich dann aber gemerkt — für Dich als Beginner ist das gar nicht so einfach. Seine Emotionen im Griff zu haben, kann enorm schwierig werden. 

Du tradest Dich selbst, nicht das System und nicht die Börse. Wenn Du also im normalen Leben ein “Gier frisst Hirn”-Typ bist, wirst Du das leider sehr wahrscheinlich auch an der Börse sein. Übrigens eignen sich meine Seminare auch für diesen Faktor: Du wirst Dich sehr, sehr gut kennenlernen und Dir wird geholfen werden. Du kannst enorm viel für die Zukunft ableiten, wenn Du weißt, wie Du bei Geld und Börse tickst. 

Das neue Whitepaper ist da!

Ergänzend zu all diesen Infos möchte ich Dich noch auf unser neues Whitepaper hinweisen. Wie immer sind das keine Kaufempfehlungen, aber darin findest Du Anregungen zu Aktien, die gut laufen könnten. Du kannst es Dir ab sofort auf der Website herunterladen.

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Jan 08

#230 Darum ist die Börse ethisch vertretbar!

By bkumwa | Podcast

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Wie ethisch und moralisch ist das Geld verdienen?

Oft kommen Menschen auf mich zu und fragen, ob die Börse denn auch ethisch und moralisch vertretbar sei. Am meisten interessieren sie sich dann dafür, ob es auch grüne Investments gibt, die sie nutzen können. Medizinkonzerne oder Öl wollen die wenigsten unterstützen, ganz zu schweigen von Nestlé. Für viele ist auch das “Geld aus Geld machen” schon ein Problem – wir lernen schließlich alle, dass es gute Noten und eine gute Ausbildung braucht, um Geld zu verdienen. Wie kann es also sein, dass man Zinsen und Zinseszinsen für sich nutzt und gar nicht in dem Sinne arbeiten muss? Schließlich gilt gemeinhin die Arbeit mit den eigenen Händen als “richtige” Arbeit. 

Mein eigener Vater war beispielsweise Maurermeister. Er hat selbst immer gesagt: „Ulli, wenn ich auf der Baustelle bin, sehe ich, was ich geschaffen habe.” Er selbst konnte nie viel mit dem Thema Börse anfangen – aber auch nicht mit klassischer Büroarbeit, denn diese Arbeit ist nicht “anfassbar”. Für ihn war es immer legendär, wenn er mit mir durch die Stadt gefahren ist und mir “seine” Bauwerke zeigen konnte. Ist die Börse also ethisch vertretbar und “schafft” man damit etwas? Das schauen wir uns in dieser Folge an. Soweit vorweg: Ich persönlich glaube, dass die Börse extrem ethisch vertretbar ist – und dafür werde ich Dir im Laufe der Folge auch Gründe nennen.

Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort:

  1. Reden wir von Börse oder Aktien? – Und wieso wird die Börse weiter steigen?
  2. Warum ist die Börse ethisch und moralisch vertretbar?
  3. Risiko entsteht, wenn Du nicht weißt, was Du tust

Reden wir von Börse oder Aktien? – Und wieso wird die Börse weiter steigen?

Wenn wir jetzt das Thema der ethischen Börse angehen wollen, sollten wir erstmal klären, über welchen Bereich wir wirklich sprechen. Denn die Börse an sich ist nur die Handelsplattform. Früher waren dort wirklich Menschen, die Aktien gekauft und verkauft haben; heute passiert zum Großteil der gesamte Handel elektronisch (bis auf ein paar vereinzelte Börsianer am Parkett). Wir sollten daher eigentlich unter diesem Gesichtspunkt von Aktien sprechen. Dabei dürfen wir auch nicht die Unternehmen vergessen, die immer hinter Aktien stehen. 

Wenn wir uns jetzt die Weltgeschichte anschauen, gibt es immer gewisse Grundeinstellungen (und zwar schon seit hunderten von Jahren), und diese begünstigen, dass die Börse weiterhin gut laufen wird:

  1. Du bist im Leben immer optimistisch, denn Optimismus ist etwas, das Erfolge, Reichtum und Partnerschaften kreiert. Du wirst keinen Pessimisten finden, der erfolgreich eine Firma aufgebaut hat.
    1. Diese Einstellung brauchen wir übrigens auch an Börse, denn wenn wir uns die letzten 100 Jahre Aktien anschauen, sind vielleicht in 10 Jahren (insgesamt gesehen) die Kurse gefallen, und sonst ging es immer bergauf. 

Tatsächlich sind die Menschen von ihrem Grunddenken aber eher negativer, denn statistisch werden negative Nachrichten rund 7 x geteilt, positive hingegen nur maximal 1-2 x. Auch das Thema Neid und Missgunst spielt eine große Rolle. “Über Geld redet man nicht” – auch so ein bekannter Glaubenssatz. 

Kurz gesagt: Optimisten leben länger, Optimisten sind gesünder, Optimisten haben mehr Vermögen und haben auf jeden Fall viel mehr Spaß. 

  1. Es wird immer mehr Menschen auf der Welt geben. Im Schnitt kommt einmal im Jahr weltweit die Bevölkerung von Deutschland (ca. 80 Mio. Menschen) dazu. Diese Menschen wollen essen, trinken, neue Kleidung, Putzmittel und westlichen Konsum. Hinzu kommt der technische Fortschritt.
    1. Als Investor musst Du zudem die Inflation verstehen: Wenn die Inflation alles teurer macht, muss Deine erzielte Rendite größer als die Inflation sein.
  1. Menschen werden immer älter und möchten nicht mehr sterben – das ist vor allem für Medizin und Health Care sehr wichtig zu verstehen. Auch diese Werte werden eher nicht sinken, ganz im Gegenteil.
  1. Menschen möchten immer besser werden. Egal wo Du heute stehst, Du möchtest es in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit besser haben. Ein einfaches Beispiel: Die Neujahrsvorsätze. Gerade jetzt Anfang des Jahres bzw. zum Jahreswechsel nimmt man sich dies und das vor, und es im neuen Jahr besser zu machen. 

Warum ist die Börse ethisch und moralisch vertretbar?

Wir halten also fest – die Börse besteht sozusagen aus Aktien, und hinter jeder Aktie steht ein Unternehmen. Nun wird die Gleichung schon fast ersichtlich, denn Unternehmen stellen Arbeitsplätze. Es ist also alleine schon ethisch und moralisch, denn Du als Aktionär sicherst die Arbeitsplätze von Menschen. Mein Vater hat immer gesagt (und vor allem, als es zu einer Krise mit einem Berater kam): “Meine 40 Mitarbeiter sind mir nicht egal. Vor allem sind mir die 40 Familien, die Frauen und Kinder im Hintergrund, nicht egal.” 

Wenn Du also ethisch und moralisch Aktien kaufst, sicherst Du nicht nur die Arbeitsplätze, sondern hilfst diesen Menschen auch, ihre Krankenversicherung zu zahlen. Sie können ihre Sozialabgaben und Steuern bezahlen. Diese Menschen können ihre Rente darauf aufbauen. Vor allem werden sie aber ihre Familien verpflegen können. Die Kurzfassung, die für die ethische und moralische Seite der Börse spricht, ist folglich: Wir geben Menschen eine Zukunft. Das bedeutet immer auch Optimismus und Geld, damit man weiterleben kann. 

Außerdem gründen die meisten Unternehmen eine AG wegen des Fortschritts. Typischerweise wird eine AG gegründet, um die Aktien dann an der Börse zu verkaufen und mit diesem Geld das Wachstum oder den Fortschritt des Unternehmens zu finanzieren. Das können Marketingmaßnahmen sein; das kann ein Franchise-System sein. Durch unsere Investments ist eine Aktie sozusagen ein Investoren-Pool innerhalb des Unternehmens, und mit unserem Geld ermöglichen wir die Umsetzung verschiedener Themen. Du kannst zwar z. B. einem Apple-Unternehmen nicht sagen, wie es zukünftig mit Geld umgehen soll, aber Du kannst entscheiden, wo und in was Du investierst – oder eben nicht. 

Als letzten Grund möchte ich die Sicherheit anführen: Du bist es Dir schuldig. Wenn Du möglichst wenig Risiko eingehen und Dein Geld sicher anlegen willst, dann gehst Du letztendlich das größte Risiko ein. Wenn Du heute Dein Geld aufs Sparbuch legst, hast Du für den Moment vermeintlich wenig Risiko. Schaust Du aber ans Ende Deiner Zeit, ist das Sparbuch überhaupt nicht risikofrei, und Du wirst damit vermutlich Deine Rentenlücke niemals schließen können.

Wenn Du jetzt Dein Geld nimmst und durch Anleihen und Aktien etc. ein gewisses Risiko in Kauf nimmst, dann wird die Aktie mit der Zeit mit Abstand die sicherste Geldanlage sein und auch das Risiko auf dem Weg wird im Rentenalter zu Deiner größten Sicherheit.

Risiko entsteht, wenn Du nicht weißt, was Du tust

Warren Buffett hat sehr richtig gesagt: Risiko entsteht, wenn Du nicht weißt, was Du tust. Und dabei ist es egal, welches Thema Du hast: Irgendwann hast Du damit angefangen. Und je öfter Du etwas tust, desto besser und sicherer wirst Du darin. Stell Dir vor, wie lange ein Baby braucht, bis es wirklich vorwärts kommt. Wie oft hat es sich geschrammt oder den Kopf angehauen? Wie lange brauchst Du vom Liegen, übers Krabbeln bis hin zum Stehen und Laufen? Dasselbe gilt für die Börse: Es ist ein Handwerk, das Du lernen kannst. Wann willst Du anfangen, es zu lernen und sicher darin zu werden?

Aktien sind Dein bester Mitarbeiter, denn sie arbeiten 24/7 für Dich, ohne müde oder lustlos zu werden, ohne sich krankzumelden oder Urlaub zu machen. Wieso nutzt Du das noch nicht für Dich? Denn wenn eines klar ist, dann das: Wenn Du es nicht nutzt, wird es auf jeden Fall jemand anderes tun. 

Bei Zinsen und Renditen etc. sagen immer viele, wer bezahlt das denn? Das ist Geld vom Markt, aber auch das muss ja jemand zahlen? Ja, das ist wie bei Versicherungen: Du hast beispielsweise eine Wohngebäudeversicherung, aber Dein Haus ist in diesem Jahr nicht abgebrannt. Deine Prämie ist trotzdem weg – doch Geld ist niemals weg, es hat nur ein anderer, in diesem Fall die Versicherung. Aber hast Du damit ein schlechtes Gefühl? Wahrscheinlich lautet die Antwort darauf Nein. Warum? Weil die Versicherung Dir einen Wert gegeben hat: Wäre Dein Haus abgebrannt, dann hätte sie das neu aufgebaut. Das Gleiche gilt für unsere Optionen: Das Geld vom Markt bekommen wir nur vermeintlich geschenkt. Doch hat der andere das Geld verloren? Nein. 

Er hat eine gewisse Sicherheit dafür bekommen, diese habe ich mit meinem Investment gegeben. 

Vielleicht kannst Du nach dieser Folge die Börse und die Aktien etwas anders sehen.

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Jan 01

#229 Aktienmärkte am Zenit: Solltest Du jetzt kaufen oder verkaufen?

By bkumwa | Podcast

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Jahresauftakt an der Börse: Clevere Strategien für Deinen Erfolg!

Das neue Jahr hat gerade begonnen, was gibt es jetzt zu beachten? Wenn wir uns die Saisonalität anschauen, ist der Januar einer der besten — wenn nicht sogar DER beste —  Monat im Jahr. Der S&P 500 macht im Durchschnitt 3,9 % Rendite in diesem einen Monat. Es gibt zwar noch ein paar wenige weitere Monate, wo das ähnlich aussieht, aber der beste Monat von diesen ist definitiv der Januar. Es gibt eine Regel, die Du Dir als grobe Richtlinie nehmen kannst: Man sagt, so wie die ersten drei Tage an der Börse verlaufen (also meistens bis ca. 05.01.), so wird sich in der Regel auch das restliche Jahr entwickeln. Wenn diese ersten Tage des Jahres positiv sind, verläuft der Markt also höchstwahrscheinlich das ganze Jahr über positiv, eine Regel, die erstaunlich oft zutrifft. 

Die Dog of the Dow-Strategie wäre  beispielsweise etwas, bei der Du nur einmal im Jahr handeln müsstest – und zwar am 30.12. Ich habe über diese Strategie in älteren Folgen schon des öfteren gesprochen, hör also dort gerne nochmal rein. Zum Jahresbeginn ist also wichtig: Bist Du schon an der Börse und wenn ja – wie bist Du an der Börse? Ich möchte Dir dafür vier Fragen mit auf den Weg geben, die Dir bei Deiner Strategie helfen: Welche Cash-Quote hast Du und wann erhöhst/senkst Du sie? Wann steigst Du bei einer Aktie ein? Wann wieder aus? Und wann kaufst Du eine Aktie nach? In dieser Folge schauen wir uns die aktuellen dazugehörigen Themen in der Welt an, ich gebe Dir daraus eine Richtung für 2024 (die ich vermute) und am Schluss bekommst Du ein paar Tipps, um möglichst wenige Verluste zu machen.

Wie immer gilt – alle genannten Aktien sind keine Kaufempfehlung.

Diese Themen erwarten Dich in der heutigen Folge:

  1. Wie sehe ich das Jahr 2024: Zinsen & Zinssenkung
  2. Wie sehe ich das Jahr 2024: Wirtschaft, Kriege, Earnings
  3. Tipps für 2024

Wie sehe ich das Jahr 2024: Zinsen & Zinssenkung

Ich möchte Dir zunächst ein paar Dinge fürs neue Jahr mit auf den Weg geben, die für Deine Börsenerfahrung und Strategie in 2024 wichtig sein können. Im ersten Abschnitt möchte ich Dir eine Übersicht über die aktuelle Zinssituation geben und die Einflüsse der Zinsen auf die Märkte.

  1. Die Märkte sind in heller Aufregung, in den letzten Wochen ging es nach oben. Hintergrund des Ganzen: Die FED hat die Zinsen nicht weiter angehoben. 
  2. Die Analysten gehen von 3-5 Zinssenkungen im neuen Jahr alleine für Amerika aus (= Geld & Kredite werden günstiger).
  3. Anleihen sind immer dann interessant, wenn die Zinsen sehr hoch sind (also jetzt). Wenn wir jetzt von fallenden Zinsen 2024  ausgehen, dann werden die Rentenpapiere einen Kursgewinn generieren, weil ein 5 %-Papier mehr wert ist als eines, das dann vielleicht nur noch 2-3 % bekommt. 
  4. China bleibt weiter Thema. Dort gibt es zurzeit immer noch eine Wirtschaft, die nicht ganz richtig rund läuft. Mit den USA ist es ähnlich, sie bleiben trotz Softlanding weiter wichtig. 
  5. Ebenfalls weiter relevant: Amerikas riesiger Schuldenberg aus den letzten Jahren. Große Teile dieser Schulden sind noch gar nicht langfristig finanziert. Das würde natürlich am allerbesten mit niedrigen Zinsen funktionieren. 
  6. Die Inflation hat sich fast wieder normalisiert. Das bedeutet, die vorher nicht mögliche Zinssenkung wird realistisch. Falls Amerika jedoch in die Rezession gleitet, sehen wir eventuell erst noch eine Zinserhöhung, weil dadurch die amerikanische Wirtschaft zu einem Teil ausgebremst werden würde, und dann durch eine folgende rapide Zinssenkung der positive Effekt größer wäre.

Wie sehe ich das Jahr 2024: Wirtschaft, Kriege, Earnings

Die Welt ist weiter in Aufruhr: In Amerika wird 2024 gewählt, Putin rasselt weiter mit den Säbeln, und auch die Quartalszahlen stehen bald wieder an. All dies sind ebenfalls Themen, die Du bei Deiner Börsenstrategie 2024 beachten solltest. 

  1. Man sagt, vor den Wahlen in den USA steigen die Märkte deutlich an. Im Wahljahr selbst geht es normalerweise positiv weiter, aber man sollte da schon deutlich besser hinsehen. 
  2. Eine Gefahr stellen für mich die Earnings im Q1 dar: Die Quartalszahlen im Q4 waren durch niedrige Erwartungen deutlich besser ausgefallen. Wenn wir jetzt im Q1 deutlich schlechtere Zahlen kriegen, mit den Märkten am Alltime-High, dann wird es vermutlich den ein oder anderen Rücksetzer geben.
  3. Negative Themen, die wir mit nach 2024 nehmen: Israel-Hamas, Russland-Ukraine, Europa als wirtschaftlicher Patient, Deutschland ebenfalls, Drohungen Putins, auch noch andere Länder anzugreifen. Der Weltfrieden ist sehr fragil. Wenn es an einer Ecke irgendwo knallt, dann werden die Märkte auch wieder runtergehen. 
  4. Bereiche & Werte, die meiner Meinung nach in 2024 interessant werden können: Big Tech, Russell (also Small- und Mid-Caps, die zweite Reihe der Tech-Werte sozusagen), antizyklische Werte (P&G, Coca-Cola,…) und zyklische Werte, die Bankenwelt (Kredite bringen mehr Geld ein), Health Care (u. a. steigendes Alter der Menschen).

Tipps für 2024

Zum Schluss möchte ich Dir nochmal ein paar Tipps fürs neue Jahr mit an die Hand geben. 

Cash-Quote: Aktuell habe ich 30 – 35 % Cash-Reserve. Wenn wir in Märkte einsteigen, nehmen wir die ⅓-Regel: Du nimmst erstmal ⅓ Deines Geldes, irgendwann dann das zweite und am Ende das letzte Drittel, wenn der Markt noch weiter zurückgekommen ist. So hast Du, bei einem Verteilen Deiner Käufe über mehrere Monate, normalerweise deutlich günstiger gekauft, als wenn Du auf einmal eingestiegen wärst. Im Einkauf liegt der Gewinn.

Absicherung: In Märkten, in denen die Aktienkurse verlieren, ist es am wichtigsten, kein Geld zu verlieren. Die Königsdisziplin wäre, auch noch Geld zu gewinnen. Ich habe deshalb auf der Absicherungsseite immer 2-3 Themen:

  1. Cash-Quote (Depot), diesem Geld kann schon mal nichts passieren
  2. ggf. Absicherung für Dein Depot
  3. Put & Call-Ratio: auf der Call-Seite verdienen wir an fallenden Märkten Geld

Mehr Informationen zu beiden Themen bekommst Du auch in 2024 wieder in unseren Seminaren.

Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:

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