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Nov 28

#172 Sei gierig, wenn andere ängstlich sind! Mein Grund für Optimismus!

By Steffi | Podcast

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Warum Aktien immer steigen!

Heute habe ich ein spannendes Thema, das zugleich zu meinen Lieblingsthemen gehört: Es geht darum, warum Aktien immer steigen müssen. Vielleicht denkst Du, wir haben doch ein Jahr hinter uns, in dem die Märkte runtergegangen sind? Die kennen schließlich seit November 2021 nur eine Richtung, und das ist abwärts. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir den Dow Jones heranziehen, den S&P 500, den Hang Seng, den NASDAQ oder den DAX. Die Gründe dafür sind vielfältig: Der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine, die Krise zwischen den USA und China, die Zinsen, die Rezessionsängste oder womöglich die bereits vorhandene Rezession. Trotzdem bleibe ich dabei: Aktien müssen steigen. Und ich will Dir zeigen, warum ich Daueroptimist bin.

Über diese spannenden Themen sprechen wir im heutigen Podcast:

  1. Acht Gründe, optimistisch zu sein.
  2. Wann ist es für Dich besonders schlau, Aktien zu kaufen?
  3. Wie Du ein sicheres Depot aufbaust.

Acht Gründe, optimistisch zu sein.

Grund 1: Es sprechen ganz klare Zahlen dafür, warum Aktien immer steigen müssen. Das hängt mit dem großen Bevölkerungswachstum zusammen. Wir haben am 15. November den acht-milliardsten Erdenbürger begrüßt. Im Jahr 1804 überschritt die Weltbevölkerung die Anzahl von einer Milliarde Menschen. Bis 2050 werden es zwischen 10 und 12 Milliarden sein.

Dazu kommt ein wichtiger Faktor: Die Menschen werden dazu immer älter. Nun weißt Du: Alle wollen essen, trinken, sich anziehen, waschen, am Konsum teilnehmen. Allein diese Faktoren führen zu einer ständig steigenden Börse. Dazu gehen die Vereinten Nationen von einem Bevölkerungswachstum bis mindestens ins Jahr 2100 aus. Bis dahin können die Kurse nur wachsen.

Grund 2: Das ist der technische Fortschritt. Ich bin jetzt 45 Jahre jung und habe schon sehr viel mitbekommen. Ich erinnere mich an mein erstes Handy, da war ich 18 Jahre alt. Es war ein Nokia 6310i, und mein Bruder meinte, wer braucht denn ein Handy? Drei Jahre zuvor war der erste Computer ins Haus gekommen, ein Commodore C16. Ich erinnere mich noch an meinen Golf, der auf einmal Zentralverriegelung hatte und Fenster,  die nicht mehr händisch rauf und runter gekurbelt wurden. Die erste Klimaanlage, das C-Netz für den Mobilfunk, der erste Drucker für Zuhause – wir können die Zeit noch weiter zurückdrehen: Das Radio, die Erfindung des Fernsehens, das Faxgerät, das Internet: Das alles ist noch gar nicht lange her. Doch der Fortschritt entwickelt sich schneller und schneller.

Kürzlich hat ein guter Freund sein Haus fertig gebaut. Er zeigte mir den Raum mit der Haustechnik – was für ein Unterschied zu meinem Haus, das gerade mal 13 Jahre alt ist. Daraus kannst Du sehr viel Optimismus ziehen: Wir Menschen haben den Drang, uns zu entwickeln, um schneller und besser zu werden.

Es ist wie im Sport – denk an den 100 Meter Lauf. Lange Zeit hieß es, es ist unmöglich, unter 10 Sekunden zu laufen. Es sei auch unmöglich, den Marathon unter 2 Stunden 30 Minuten zu laufen. Wo sind wir heute? Die 2-Stunden-Marke im Marathon ist geknackt. Der Weltrekord auf der 100-Meter-Bahn liegt bei 9,58 Sekunden.

Grund 3: Die Börse ist der Herzschlag der Wirtschaft. Die ersten Aktien entstanden, weil Unternehmer sich Leute suchten, die Geld investieren wollten. Die Börse war und ist ein Finanzierungswerkzeug. Ein Unternehmer hat eine gute Geschäftsidee, bekommt womöglich von Banken kein Geld und sucht sich an der Börse Menschen, die investieren wollen. Dafür gibt er Anteile ab. So finanziert er das Unternehmen und lässt Menschen Teilhaber werden.

Grund 4: Jede Aktiengesellschaft ist ein großer Arbeitgeber. Ende Juni 2022 hatte Amazon rund 1,5 Millionen Mitarbeiter. Was auch der Grund ist, warum in Krisen diese Unternehmen unterstützt und gerettet werden: Es sollen nicht massenhaft Menschen in die Arbeitslosigkeit fallen. Denn das bringt gleich zwei Nachteile: Das Unternehmen hat ein Problem, und der Staat hat ein Problem, wenn Abgaben und Steuern nicht fließen und der Konsum einbricht.

Grund 5: Du weißt, ich ziehe Sachwerten den Geldwerten vor. Bei einem Geldwert gibst Du Dein Geld ab: Für ein Sparbuch, fürs Bausparen, für die Lebensversicherung oder fürs Tagesgeld. Dafür bekommst Du faktisch einen Zins zurück. Investierst Du selbst, bist du im Bereich der Sachwerte unterwegs. Du lässt die Geldabgabe weg und legst Dein Geld selbst an: In Form von Aktien, Unternehmensbeteiligungen und Immobilien, vielleicht auch in Gold und Silber, in Uhren oder Kunst. Du bist also Eigentümer, entweder vollständig oder anteilig, auch bei der Aktiengesellschaft, die ebenfalls ein Sachwert ist. Das gibt Dir einen Schutz vor der Inflation. Zur Zeit haben wir eine hohe Inflation. Auch wenn die FED und die EZB dabei sind, diese nach unten zu regulieren, sehen wir steigende Zinsen. Das haben wir bereits in den 70ern und 80ern erlebt, wo die Inflationsrate zwischen 8 und 10 Prozent lag. Das ergab zwei, drei maue Jahre an den Börsen, danach ging es 40 Jahre lang nach oben.

Schlägt die Inflation zu, ist das für die Volkswirtschaft und die darin lebenden Menschen ein Nachteil. Das merkst Du, wenn Du beim Einkaufen plötzlich mehr Geld zahlst. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist: Wenn eine Coca-Cola 40 Prozent teurer wird, erhöht das den Umsatz und den Gewinn des Unternehmens. Das bedeutet, die Inflation ist in einem gewissen Rahmen vorteilhaft für Sachwerte.

Grund 6: Sprechen wir über den Konsum. Allein durch 70 Millionen neue Erdenbürger jedes Jahr, die essen, trinken, sich ein Notebook kaufen, ein Handy und ein IPad, ein Auto, Schuhe, Kleider und Schmuck, und die reisen wollen, wird Geld immer wieder in den Umlauf gebracht. Der Konsum ist ein bedeutender Faktor für jede Volkswirtschaft, weshalb die Zinsen in Krisen gerne gesenkt werden, oder auch Helikoptergeld unter die Leute gebracht wird. Das ist ein Begriff, den der Nobelpreisträger Milton Friedman prägte, als er sagte: “ Im Notfall flieg ich mit dem Helikopter über die Stadt und werfe Scheine hinaus, damit die Leute Geld ausgeben können.” Denn aus Konsum entstehen Steuereinnahmen – wie durch die Mehrwertsteuer – und der Arbeitsmarkt wird ein Stück weit angefeuert.

Grund 7: Rohstoffe und Energie werden immer gebraucht. Und auch da profitieren wir von ständig neuen Erkenntnissen. Zu meiner Schulzeit hieß es noch, im Jahr 2030 wären alle Ölreserven der Erde aufgebraucht. Mittlerweile gibt es mehr Öl, als wir je hatten. Gleichzeitig entwickeln sich die erneuerbaren Energien sehr schnell weiter.

Grund 8: Auch wenn gerade nicht alles nach Plan läuft – Not macht erfinderisch. Gerade drehen wir wieder jeden Stein um: Menschen sparen Kosten, kreieren neue Produkte, investieren in besseres Marketing. Das ist der oben genannte Optimismus, und dieser ist unsere große Chance.

Wann ist es für Dich besonders schlau, Aktien zu kaufen?

Vergiss auch nicht, dass an der Börse die Zukunft gehandelt wird. Hier geht es immer um Erwartungen. Wenn es gerade nicht so gut läuft und das Sentiment negativ ist, ist es daher wahrscheinlich schlau, Aktien zu kaufen. Natürlich können die Märkte noch ein Stück runter gehen, doch es ist die Zukunft, die gehandelt wird. Ruf Dir auch in Erinnerung, dass die Börse oft irrational ist und übertreibt. Nimm das Beispiel Intel oder Paypal: Die Zahlen sind bei weitem nicht so schlecht wie die Kurse, die unverhältnismäßig runtergingen.

Wie Du ein sicheres Depot aufbaust!

Hier will ich Dir noch einen Tipp geben: Oft warten langfristige Anleger zu lange, bis die Kurse wieder ein Stück weit gestiegen sind. Es geht aber nicht darum, den perfekten Tiefpunkt zu erwischen, was Du wahrscheinlich auch nie schaffen wirst. Ganz wichtig ist, überhaupt investiert zu sein. Auf lange Sicht ist das Timing untergeordnet.

Baue also ein sicheres Depot auf: Verteile dein Geld auf verschiedene Aktien und auf verschiedene Länder. Wenn Du dann mittel- bis langfristig planst, kannst Du faktisch kein Geld verlieren. Auf eine Sicht von 3 bis 7 Jahren können Aktien nur steigen. Wenn Du das Ganze mit Sparplänen koppelst und dazu eine gewisse Cash-Quote aufbaust, die Du in schlechten Marktphasen wie jetzt langsam und systematisch in den Markt schiebst, wirst Du zusammen mit diesen Tipps eine vernünftige Rendite erzielen.

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Nov 21

#171 Nie wieder arbeiten! So hat Bastian Hintz seinen Ausstieg geschafft!

By Steffi | Podcast

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So gelingt Dir finanzielle Freiheit durch einen erfolgreichen Exit!

Dass finanzielle Freiheit kein unerreichbarer Traum bleiben muss, beweist mein heutiger Interviewgast Bastian Hintz. In dieser ganz besonderen Folge erzählt er davon, wie er es geschafft hat, finanziell frei zu werden und was danach kommt. Schließlich braucht jeder Mensch eine Aufgabe.

Über diese spannenden Themen sprechen wir im heutigen Interview:

  1. Bastians Erfolgsweg in die finanzielle Freiheit
  2. So veränderte die Trading-Week Bastians Leben!
  3. Wie kannst Du Bastians Strategie für Dich nutzen und Deine Zielrendite an der Börse verdienen?

Bastians Erfolgsweg in die finanzielle Freiheit

Zwar hat Bastian sein Ziel „Unternehmens-Exit“ recht früh klar definiert, doch zunächst führte der Weg in die finanzielle Freiheit über einen Einstieg: Er arbeitete nach seiner Lehre in einem Unternehmen der Gebäudetechnik-Branche in Hannover, bei dem er die Gelegenheit bekam, sich mit 30 % einzukaufen. Nach einiger Zeit wurden daraus 100 %, was Bastian zum Vollzeitunternehmer machte. Dabei erlebte er alle Höhen, aber auch die Tiefen, die dieser Job mit sich bringt. Er entwickelte die Firma über 15 Jahre lang nach seinen Vorstellungen weiter: Zu Beginn hatte er fünf Mitarbeiter, zum Zeitpunkt des Verkaufs waren 30 Leute an Bord. Damit einher ging natürlich eine wesentliche Umsatzsteigerung. Dabei lernte Bastian auch die Schattenseiten des Unternehmertums kennen: Viele Jahre war er komplett ins Tagesgeschäft eingebunden, was ihm wenig Möglichkeiten gab, über den Tellerrand hinauszuschauen. Im Rückblick hält das Bastian für sein schlechtestes Investment: Es waren nicht nur anstrengende Jahre, sondern sie führten auch zu einer gescheiterten Beziehung. Er konnte allerdings aus dieser Zeit folgendes lernen: “weniger ist oft mehr”. Dieser Gedanke kam ihm auch, als er in dieser Zeit ein Auto kaufte, das ihn nicht glücklich machte, nur um es mit ordentlichem Verlust wieder abzustoßen. Auch sein bestes Investment knüpfte sich an diese Erfahrung: Die Firma gewinnbringend zu verkaufen.

Bastian plante den Exit ohne Hintertürchen

Als Bastians Motivation im Gegensatz zu den Anfangsjahren nachließ, kam der richtige Zeitpunkt für den Verkauf. Er hatte bereits einen Geschäftsführer eingestellt und das Unternehmen durch Projektleiter so gut organisiert, dass er es ruhiger angehen konnte. Zu dieser Zeit unternahm er bereits ausgedehnte Reisen, die er später noch ausweiten wollte. Noch wägte er ab: Verkauf versus klassischer Ruhestand. Zu diesem Zeitpunkt war er knapp über 40 Jahre alt. Zeitgleich führte er mit einem guten Freund ein Gespräch. Das gab den Ausschlag, in den Verkaufsprozess einzusteigen. Dabei plante Bastian den klaren Exit – er wollte keinesfalls noch ein paar Jahre in der Geschäftsführung dranhängen. Es folgten zwölf Monate der Unternehmensbewertung und des Verkaufs, dann war Bastian frei: Sowohl finanziell als auch zeitlich und räumlich.

Mit der neu gewonnenen Freiheit etwas anzufangen

Zunächst folgte Bastian seiner Lust aufs Reisen. Mit dem Camper unternahm er einen zehnwöchigen Roadtrip nach Griechenland, um unterwegs das Gefühl der Freiheit zu genießen. Auch das „Weniger-ist-mehr“-Motiv erlebte er im Camper, in dem ein 65-Liter-Wassertank auch mal leer sein kann und die Außenwände aus dünnem Blech bestehen. Das alles wurde aufgewogen vom Abenteuer, jeden Tag in neuer Umgebung mit neuen Menschen Schönes zu erleben. Die nächste Fahrt dauerte daher schon drei Monate. Sie führte Bastian durch Frankreich, Monaco und Spanien bis nach Mallorca. Dort blieb er gleich sechs Wochen – auch wegen der Trading-Week.

So veränderte die Trading-Week Bastians Leben!

Es ist ein deutliches Statement: „Die Trading-Week hat mein Leben verändert“, sagt Bastian im Interview. Er erlebte sie als intensive Zeit, durch die er viele Ideen, die ihn schon als Unternehmer beschäftigten, neu bewertete: Die Börsenwelt, der Handel, das Thema Firmenbeteiligung durch Aktien. Dabei erlebte Bastian die Ulrich Müller Wealth Akademie als Beschleuniger, um sich in diesem Bereich zu professionalisieren. Davor hatte er zwar Aktien ins Depot gepackt, doch nun lernte er viel Neues, auch durch die Community. Denn die Trading-Week nutzte Bastian als erstklassige Gelegenheit zum Networking. Das brachte einen neuen Impuls in sein Leben, der alles veränderte: Ein Teilnehmer empfahl ihm die Chiemgauer Alpen als Lebensumfeld – und Bastian machte gleich Nägel mit Köpfen. Seit einigen Monaten lebt das Nordlicht nun im südlichsten Zipfel Deutschlands und fühlt sich dort mit Lebensgefährtin und Hund sehr wohl.

Wie kannst Du Bastians Strategie für Dich nutzen und Deine Zielrendite an der Börse verdienen?

Ganz nach der Empfehlung, Börse als Beruf zu verstehen, nicht zu zocken und keine endlosen Stunden als Day-Trader vor dem Computer zu hocken, geht Bastian seine Ziele entspannt an: Nach einer ausgiebigen Morgenmeditation und einem langen Spaziergang mit seinem Hund beschäftigt er sich maximal eine Stunde am Tag mit den Anlagen: Dabei schaut er sich die Futures an und wie sich die Earnings seiner Werte entwickeln. Er verkauft seine Puts und Calls und generiert Cash-Flow. Sein Ziel von 15 Prozent Rendite im Jahr erreicht er locker. Dazu passen die Gedanken, die Bastian sich in Sachen „Wie definiere ich Wohlstand“ gemacht hat: Nach wie vor ist ihm bewusst, wie relativ wenig er braucht. Ihm ist wichtig, an einem schönen Lebensort zu sein – was ihm sowohl unterwegs als auch in seinem neuen Zuhause in Bayern bestens gelingt.

Bastians spannende Buchempfehlungen:

  • “Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über den Sinn des Lebens“ von John Strelecky war für ihn ein wichtiger Kick-off zur Veränderung.
  • “Im Grunde gut: Eine neue Geschichte der Menschheit“ von Rutger Bregman nährte in Bastian Hoffnung und positive Gedanken 
  • “On the Way to New Work: Wenn Arbeit zu etwas wird, was Menschen stärkt“ von Michael Trautmann und Christoph Magnussen lebt Bastian durch seinen Entwicklungsprozess selbst

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Nov 14

#170 Bürgergeld 2023: Jetzt nie wieder arbeiten?

By Steffi | Podcast

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Bürgergeld 2023 oder finanzielle Freiheit: Was ist besser?

Heute habe ich das spannende und brandaktuelle Thema des Bürgergeldes für dich mitgebracht. Vielleicht hast Du Dich im Zusammenhang schon einmal gefragt: Muss ich mit dem Bürgergeld nicht mehr arbeiten? Diese und weitere Fragen beantworte ich Dir in dieser Folge.

In der heutigen Folge beantworte ich Dir diese 3 Fragen:

  1. Wie sozial ist das Bürgergeld?
  2. Musst Du mit Bürgergeld jetzt nicht mehr arbeiten gehen?
  3. Ist Bürgergeld die neue finanzielle Freiheit?

Wie sozial ist das Bürgergeld?

Die erste Frage, die ich stellen möchte, ist, was es eigentlich bedeutet, sozial zu sein. In der Umgangssprache bedeutet es, den Bezug zu einer oder mehreren Personen herstellen zu können, sich einfühlen zu können und miteinander zu sein. Es bedeutet zu helfen und eigene Interessen auch zurückstellen zu können. Ich persönlich behaupte, dass ein sozialer Mensch in der Lage ist Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen – also eine grundlegende Eigenschaft des Menschseins. Tatsächlich bewerten Experten soziale Zusammenarbeit und die Fähigkeit zur Empathie und den uneigennützigen Einsatz für Andere als zentrale Kennzeichen der menschlichen Natur. Nun möchte ich gerne – auf den Sozialstaat bezogen – beide Seiten der Medaille beleuchten. Es bedeutet auf der einen Seite, dass sozial schwache Menschen aufgefangen werden, aber es gibt auch Menschen, die sogar stolz darauf sind, auf Kosten des Staates nicht arbeiten zu müssen. Letztere empfinde ich dann als nicht sozial.

Das Bürgergeld setzt sich aus unterschiedlichen Positionen zusammen. Eine davon ist der sogenannte Regelsatz, der das soziokulturelle Existenzminimum für ein Leben in Deutschland decken soll. Daneben stehen die Kosten für die Unterkunft beziehungsweise die Miete sowie weitere Sätze wie zum Beispiel für Behinderte, Schwangerschaft und Mehrbedarf. In einem Satz zusammengefasst bedeutet es, dass Du am Leben teilhaben kannst. In Zahlen gesprochen beträgt der Regelsatz des Bürgergeldes ab Januar 2023 monatlich 502 €.

Musst Du mit Bürgergeld jetzt nicht mehr arbeiten gehen?

Falls Du Dich jetzt fragst, ob du ab Januar nun nicht mehr arbeiten gehen musst, möchte ich an dieser Stelle einmal klare Kante zeigen. Ich denke, unser Sozialstaat ist sozial, weil die Starken auch die Schwachen unterstützen. Ich zahle zum Beispiel immer noch in Deutschland meine Steuern, was eine große Menge an Geld bedeutet. Ich glaube, dass alles, was wir geben, auf einem anderen Weg zu uns zurückfindet, daher sehe ich meine Steuern auch als eine Art Spende. An der Stelle möchte ich Dich fragen: Möchtest Du arbeiten? Liebst Du Deine Arbeit?

Ist Bürgergeld die neue finanzielle Freiheit?

Auch wenn der Begriff der finanziellen Freiheit sehr groß wirkt, so beschreibt er doch im Kern vielleicht nur erstmal eine Summe, die Du heute zu einem vernünftigen Leben brauchst. Ich unterscheide das Ganze dann noch einmal von dem absoluten Traumleben – vielleicht mit dem Traumauto, einem Boot und Häusern im Ausland. Die Frage hier ist: Was ist denn Dein Plan für die finanzielle Freiheit? Was bedeutet Geld für Dich? Wie viel Zeit hast Du schon damit verbracht, Dinge über Geld zu lernen? Ich glaube, dass jeder die Chance hat seine finanzielle Freiheit aufzubauen. Dazu musst Du Dich mit wichtigen Themen wie Zinsen und Steuern auseinandersetzen – also eine finanzielle Intelligenz aufbauen.

Zusammengefasst denke ich, dass wir das Bürgergeld absolut brauchen, aber es sollte unbürokratisch und einfach sein. Das Bürgergeld sollte also eine Art Grundschutz sein, mit dem Ziel, wieder in die Arbeit zu kommen. Auf der anderen Seite denke ich, dass es unabdingbar ist, finanzielle Bildung für alle möglich zu machen und zu stärken. Dabei spreche ich auch schon davon, dass finanzielle Bildung ein eigenes Schulfach bekommt, um den Menschen langfristig finanzielle Intelligenz zu ermöglichen. An der Stelle möchte ich auch nochmal auf die Themen Börse und Aktien sprechen kommen, die für diesen Bereich entscheidend sind. Die Aktie ist die beste und sicherste Geldanlage der Welt. Sie schafft Arbeitsplätze und baut langfristig mehr Vermögen auf – vielleicht auch, um in der Zukunft das Bürgergeld weniger notwendig zu machen. Du bist und bleibst der beste Mensch, der sich um Dein Vermögen kümmern kann.

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Nov 07

#169 Auf dem Weg nach oben: So nutzt Du Deine Chancen!

By Steffi | Podcast

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Auf dem Weg nach oben: Alles zum aktuellen Markt!

Wir haben wieder einen neuen Monat und ich melde mich heute bei Dir mit dem Marktbericht zum Oktober. Jetzt kannst Du wieder die Chance nutzen, von dem Rück- und Ausblick zu profitieren und Dein Portfolio auf den neuesten Stand zu bringen.

Heute schauen wir uns diese 3 Bereiche an:

  1. Ereignisreicher Oktober: Die wichtigsten Werte im Überblick
  2. Indizes noch im Minus: Das sind die Gewinner
  3. Trotz Krisen deuten Indikatoren auf Jahresendrallye hin

Ereignisreicher Oktober: Die wichtigsten Werte im Überblick

Viele Indizes haben im Oktober den Weg nach oben eingeschlagen. Hier sind auf einen Blick die wichtigsten Werte:

  • Dow Jones: von 28.700 auf 32.700; ein Plus von 14 %
  • NASDAQ: von 10.971 auf 11.405, um rund 4 % gestiegen
  • S&P 500: von 3.585 von 3.871, rund 8 % zugelegt
  • DAX: von 12.100 auf 13.200, rund 9,4 % gestiegen
  • Dollar: von 0,98 auf 0,99
  • Öl: steigt um rund 9 %
  • Gold: von 1.660 auf 1633; 1,6 % verloren
  • Silber: von 19,03 auf 19,16;  fast 1 % plus
  • Bitcoin: von 19.400 auf 20.400; rund 5 %
  • UM Strategy Fund: von 75,55 auf 79,20; knapp 5 % Rendite

Indizes noch im Minus: Das sind die Gewinner

Im Blick auf das gesamte Jahr ist der Dow Jones immer noch rund 10 % im Minus, der NASDAQ noch bei über 30 % im Minus, der S&P 500 bei -19 % und der DAX bei rund -17 %. Der einzige Gewinner sind die 10-jährigen US-Staatsanleihen mit einem Anstieg von 1,5 % auf 4,05 %. Ich persönlich glaube, dass wir in der nächsten Zeit weitere wichtige Zins-Entscheidungen und Erhöhungen erleben werden, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Wir warten gespannt auf die nächsten FED-Sitzungen und die Covid-Politik in China. Im Marktbericht inkludiere ich auch gerne einige relevante und interessante Unternehmenszahlen und Entwicklungen:

  • Novo Nordisk: Anstieg von rund 7 % im letzten Monat nach den Earnings
  • AMD: von rund 165 auf 62 Dollar gesunken, also viel Potenzial nach oben

Trotz Krisen deuten Indikatoren auf Jahresendrallye hin

Meine Indikatoren sind relativ weit nach oben gelaufen und deuten wahrscheinlich auf eine Jahresendrallye hin. Dafür spricht ein noch relativ negatives Sentiment, was bedeutet, der Boden ist ein Stück weit gefunden. Auch sind durch die anhaltenden negativen Berichte und Ereignisse die meisten Dinge bereits am Markt eingepreist. Ein dritter Punkt ist sicherlich die Bewertung an den Börsen. In den Earnings haben 60-70 % aller Unternehmen positiver als erwartet präsentiert. Meiner Meinung nach, könnte vielleicht Ende des ersten Quartals das Ende der Zinserhöhung gesehen werden und damit hoffentlich eine Normalisierung im Bereich der Inflation einkehren. Weiterhin sprechen die letzten Monate statistisch gesehen für die besten Märkte.

Gegen eine Jahresendrallye sprechen aktuell noch eine hohe Anzahl von Problemen in der Welt. Darunter fallen unter anderem: Krieg, Inflation und die anstehende Rezession. Meine Einschätzung: Spätestens im Laufe des ersten Quartals werden wir die tiefsten Stände am Markt gesehen haben und danach einen langfristigen Richtungswechsel nach oben einschlagen. Zuletzt noch ein paar Tipps für Dich, um in den letzten 2 Monaten diesen Jahres in einen positiven Bereich zu kommen:

  • Mache Dir klar, welche Strategie du nutzt?
  • Sei Dir klar, wie hoch Deine Cash-Quote ist.
  • Wann steigst Du ein und wieder aus?
  • Welche Fehler hast Du bisher gemacht, die Du ausmerzen kannst.
  • Diversifiziere!

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Okt 31

#168 Alles, was Du über Bitcoin wissen solltest! Interview mit Roman Reher

By Steffi | Podcast

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Das solltest Du über den Bitcoin wissen! Interview mit Blocktrainer Roman Reher

Ich habe in der heutigen Folge wieder einen spannenden Interviewgast für Dich eingeladen. Roman Reher ist der Blocktrainer und vermittelt sein Wissen rund um das Thema Krypto auf den Kanälen Telegram und Youtube. Er ist außerdem Gesellschafter und Geschäftsführer von der Cyber GmbH und ich freue mich sehr, ihn heute mit seiner Expertise bei uns zu haben.

Nach dieser Podcast-Folge kennst Du die Antworten auf folgende Fragen:

  1. Wer ist Roman Reher und warum solltest Du ihn kennen?
  2. Welche Investment- und Krypto-Insides kann Dir Roman mitgeben?
  3. Was solltest Du zum Bitcoin-Preis, dem Bitcoin-Wert und der Bitcoin-Zukunft wissen?

Wer ist Roman Reher und warum solltest Du den Blocktrainer kennen?

Die Gründung der Cyber GmbH fand auf Basis von Romans Kanal zur Bitcoin-Bildung statt und bietet auch klassische IT-Dienstleistungen. Wie Roman bereits früh feststellte, ist gerade Bitcoin gegenüber den vielen anderen Kryptowährungen das relevanteste Themengebiet. Die anderen Währungen bezeichnet er vorsichtig als Fintechs – also moderne Finanztechnologie-Unternehmen, die auch Netzwerke haben, die teilweise sogar verteilter sind. Roman glaubt, Bitcoin sei in der Lage, diese Funktionen mit der Zeit übernehmen zu können. Zu sehen ist das aktuell zum Beispiel im Second-Layer Lightning-Netzwerk, in dem bereits heute sehr schnelle und private Transaktionen möglich sind. Mit der Aufklärungsarbeit über genau diese Entwicklungen, ist der Kanal von Roman einer der größten deutschsprachigen weltweit, der sich mit dem Thema Bitcoins beschäftigt.

Welche Investment- und Krypto-Insides kann Dir Roman mitgeben?

Ein Grundsatz von Roman ist es, nicht zu konkret über seine privaten Investments zu sprechen, da sein Publikum nicht auf Basis seiner Entscheidung handeln soll. Er sieht als sein bisher schlechtestes Investment die Zeit, die er in verschiedenen Angestellten-Verhältnissen verbracht hat, in denen er sich nicht weiterentwickeln konnte. Er sieht das aber auch als gutes „Learning“. Als sein bisher bestes Investment bezeichnet er die Gründung seiner eigenen Firma, zusammen mit seinem Geschäftspartner Basti. Er schätzt besonders die unfassbar großen Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen. Er weiß, dass dieser Schritt vielen Menschen Angst bereitet — gerade in Bezug auf Buchhaltung, Steuern und weitere bürokratische Themen. Für ihn lohnt es sich trotz der vielen Stunden Arbeit und dem Verzicht auf sein vorheriges Managergehalt. Es fühlt sich gut für ihn an, weil er seine Zeit für Dinge aufwendet, die ihm Spaß machen und die er als sinnvoll erachtet.

Zum Thema Krypto erklärt Roman grundlegend, dass Bitcoin eigentlich Technologien nutzt, von denen einige bereits über 100 Jahre alt sind und ihren Ursprung in der Kryptographie haben. Die Blockchain, die Bitcoin zugrunde liegt, ist im Grunde nur eine Datenbank, die noch sehr ineffizient und sehr langsam ist. Neben diesem Nachteil der Blockchain hat sie aber den großen Vorteil, dass wir aktuell “dezentral um die Wette würfeln” können, um mit etwas Glück den nächsten Block zu finden und diesen nächsten Datenstand anhängen zu dürfen. Das ist das sogenannte “Mining”. Jeder kann eine sogenannte “Fullnote” — also einen vollen Knotenpunkt — betreiben, auf dem die komplette Bitcoin-Blockchain gespeichert wird. Man hat also einen Block, mit einem Hash — eine Art Fingerabdruck — und dieser Abdruck wird ein Teil des nächsten Blocks. Es baut dementsprechend alles aufeinander auf und jede Transaktion ist nachvollziehbar. Weiterhin gibt es einige spezielle Regeln beim Bitcoin, dazu zählen:

  • Es wird nie mehr als 21 Mio Coins geben, also kann das Netzwerk nicht inflationiert werden.
  • Wenn man ein Fragment vom Bitcoin besitzt, dann benötigt man für dessen Verwendung ein Wallet und einen Schlüssel, der den rechtmäßigen Besitz beweist. Diese kryptographischen Schlüssel sind 12 oder 24 Worte lang.

Im Bezug auf die hohen Erwartungen an den Bitcoin antwortet Roman: Der Bitcoin verspricht Dir nicht, dass Du mehr Euro oder Dollar für Deine Bitcoin bekommst. Das Netzwerk verspricht Dir eine knappe Geldmenge, die keiner ausweitet. Die hohe Volatilität erklärt er mit der geringen Umlaufgeschwindigkeit: Nur etwa 2 % der Menschheit besitzen oder besaßen bisher Bitcoin. Er sieht Bitcoin als einen neuen digitalen Rohstoff, der langfristig zu einem normalen Zahlungsmittel werden kann.

Was solltest Du zum Bitcoin-Preis, dem Bitcoin-Wert und der Bitcoin-Zukunft wissen?

Roman holt zum Thema Bitcoin-Preis aus: Die heutige Investment-Welt existiert, weil die Geldmenge erhöht werden muss, um den Wertverlust auszugleichen. Aus der Sicht des Krypto-Experten werden somit Schulden und Spekulation attraktiver und die eigentliche Produktivität wird weniger lohnend. Er sieht Bitcoin als eine mögliche Lösung für diese Entwicklung. Würden alle Menschen Bitcoin nutzen, so würde zum Beispiel im Bezug auf technischen Fortschritt der Wert des Bitcoins — da dieser ja begrenzt ist — immer weiter steigen und nicht wie das heutige Geld laufend an Wert verlieren. Damit würde Bitcoin sparen wieder möglich und lohnend werden.

Im Hinblick auf die nächsten Jahre des Bitcoins sieht Roman folgende Punkte:

  • Aktuell wird die Kritik am Bitcoin sehr groß — zum Beispiel wegen des Energieverbrauchs. Gleichzeitig wird der Bitcoin immer notwendiger, in Bezug auf den aktuellen Wertverfall des Geldes.
  • Investment Giganten beginnen sich immer mehr für Bitcoin zu interessieren.
  • Die BRICS-Staaten haben angekündigt, an einer neuen Weltwährung zu arbeiten, die auf Basis von harten Ressourcen aufgebaut werden soll. Das gefällt den Amerikanern nicht, da der Dollar an Vertrauen verliert. Sie suchen aktuell andere Möglichkeiten. Der Chef der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde hat offiziell bekannt gegeben, dass Bitcoin nun rechtlich als Rohstoff deklariert wird.

Wohlstand definiert Roman folgendermaßen: Wenn Du weißt, Dein Leben leben zu können und weißt, keine Angst haben zu müssen vor einem Leben, das Dich in Armut treibt. Es beruhigt ihn, das Geld zu besitzen, von dem er weiß, dass es ihn nicht ständig ärmer, sondern ständig reicher macht.

Wenn Du mehr über Roman erfahren willst:

Website Blocktrainer: https://www.blocktrainer.de/

Twitter: https://twitter.com/RomanReher

Instagram: https://www.instagram.com/blocktrainer.de/

YouTube: https://www.youtube.com/c/blocktrainer/videos

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Okt 24

#167 5 Assetklassen im Vergleich: Wer ist der Gewinner?

By Steffi | Podcast

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Assetklassen im Vergleich: Diese Assetklasse wurde noch nie staatlich angegriffen!

Heute habe ich dir eine sogenannte “Gretchenfrage” mitgebracht. Letztendlich geht es heute um verschiedene Facetten, Vor- und Nachteile und Lösungen sowie Ideen zum Thema der Assetklassen.

Diese 3 Bereiche der Assetklassen schauen wir uns heute an:

  1. Aktien und Cash: Vor- und Nachteile beider Assetklassen
  2. Kryptowährung, Rohstoffe und Immobilien
  3. Weitere Assetklassen und mein persönliches Fazit

Aktien und Cash: Vor- und Nachteile beider Assetklassen

Die erste Assetklasse, über die ich mit dir sprechen möchte, ist Cash. Natürlich ist es von Vorteil, dass es leicht aufzubewahren ist – Du kannst es theoretisch einfach in der Tasche haben oder im Safe lagern – es gibt also viele sichere Möglichkeiten. Wie ich allerdings auch immer in meinen Seminaren sage: 100% Sicherheit gibt es nicht. Bei der Assetklasse Cash musst du der FED, der EZB und dem Staat vertrauen in Bezug auf den Wert deines Geldes. Nicht nur jetzt, sondern auch generell, ist es wirklich wertvoll eine gewisse Cash-Quote zu haben, um im passenden Moment investieren zu können.

Die nächste Assetklasse, die Du kennen solltest, sind Aktien. Der klare Vorteil hier ist, dass Du an einem Unternehmen beteiligt bist und das Unternehmen schafft Arbeitsplätze. Die Aktie ist weiterhin die einzige Assetklasse, die noch nie staatlich angegriffen wurde.

Kryptowährung, Rohstoffe und Immobilien

Eine andere Assetklasse, die Du heute kennen musst, sind die Coins – stellvertretend spreche ich hier vom Bitcoin. Meine persönliche Meinung ist es, dass ich, wenn ich investieren sollte, dann nur in die großen Kryptowährungen. Hier ist natürlich die Sicherheit ein großes Thema: Zwischendurch war der Bitcoin bei 67.000, jetzt ist er allerdings wieder bei rund 18.000-20.000. Ich habe mich dazu mit einigen Experten unterhalten und aufgrund der Energiekrise wird das energiezehrende Mining derzeit skeptisch betrachtet und ein weiterer Abfall auf 10.000 scheint denkbar. Aufgrund dieser starken Volatilität würde ich eine Größenordnung von 5-10 % im Portfolio empfehlen. 

Rohstoffe sind eine weitere Assetklasse. Dazu zählen unter anderem Gold, Silber und zum Beispiel Edelsteine. Auch hier würde ich circa 5-10 % in das Portfolio investieren – Voraussetzung ist hier für mich allerdings ein gewisses Vermögen.

Die Assetklasse der Immobilien liegt mir aus familiärer Sicht am Herzen und hier hat mein Vater immer vom Betongold gesprochen. Das Haus ist sprichwörtlich der Beton und die Miete das Gold. Die Sicherheit ist zum einen das Grundbuch und gerade mit der heutigen Sicht auf die Inflation bieten Immobilien eine gewisse Wertstabilität.

Weitere Assetklassen und mein persönliches Fazit

Zusammengefasst und ergänzend erwähne ich noch die Assetklassen Kunst, Uhren, Wein, Whisky, Rum und Autos. Hier entsteht der Wert aufgrund von Verknappung. Hier sind die Punkte Qualität, Echtheit und Know-How im Verkauf wichtig. Beachte: Hier ist der Wert immer der, den der Sammler ihm gibt. Beachte hier wieder das Thema Wert und Preis. Bei Rohstoffen möchte ich noch den Tipp mitgeben: wo lagere ich das Ganze? Stichwort: Ankauf, Verkauf, Lagerung und beispielsweise Mehrwertsteuer. Außerdem sind zum Beispiel Edelsteine eine gute Möglichkeit um viel Wert in sehr kleine Gegenstände zu binden und

Ich denke, der größte Fehler, den Du machen kannst, ist, alles auf eine Karte oder eine Assetklasse zu setzen. Auch ich kann mit meiner jahrelangen Erfahrung nicht 100% sagen, wo wir in einigen Jahren stehen. Daher ist es wichtig, diversifiziert zu investieren und die Vor- und Nachteile abzuwägen. Auch solltest Du Dein Wissen zu den verschiedenen Assetklassen immer ausbauen, um für Dich so passend wie möglich investieren zu können.

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Okt 17

#166 Die 3 größten Fehler im Verkauf! Interview mit Martin Limbeck!

By Steffi | Podcast

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Erfolg durch Ehrlichkeit und Direktheit! Mit Martin Limbeck!

Es ist wieder so weit: Ich habe heute einen sehr speziellen Interviewgast für Dich mitgebracht. Martin Limbeck ist ein ganz besonderer Unternehmer und bekannt für seine Ehrlichkeit und seine Direktheit. Seine Mission: Unternehmen in der digitalen Welt zu langfristigem Erfolg zu verhelfen und das Potential von Vertriebsteams nachhaltig zu steigern.

Diese 3 Themen besprechen wir im heutigen Interview:

  1. Martin Limbeck verrät Dir die 3 größten Fehler im Verkauf
  2. Was kannst Du im Bereich Investment von Martin lernen?
  3. Wohlstand, finanzielle Freiheit und Buchempfehlungen

Martin Limbeck verrät Dir die 3 größten Fehler im Verkauf

Martin ist mit seinem Team von über 50 Leuten einer der führenden Verkaufstrainer im Bereich B2B. Seine Spezialgebiete sind Trainings und Beratungen im Bereich Sales und Sales-Leadership sowie Vertriebsaufbau. Außerdem ist er Inhaber der “Gipfelstürmer”-Mastermind-Gruppe, die Unternehmer und Unternehmerinnen über 12 Monate begleitet. Er sagt, jeder sei ein Verkäufer und verrät Dir jetzt, welche 3 größten Fehler die Menschen im Verkauf machen:

  1. Mindset: Angst vor einem ”Nein” und der Meinung anderer.
  2. Verkaufsgespräche und Verkaufs-Vokabeln nicht auswendig lernen.
  3. Chancenintelligenz: Kein Gespür für den Bedarf des Marktes und des Kunden. Keine Fragen stellen.

Martins Gesprächs-Tipp für Dich: Im idealen Verkaufsgespräch sprichst und fragst Du als Verkäufer nur 20 % und der Kunde spricht die restlichen 80 %. Ein inoffizieller 4. Punkt ist: Training, Training, Training. Martin bildet sich u.a. selbst mindestens 4 Wochen im Jahr weiter. Er bezeichnet sich selbst als „Außen hart und innen weich”, hat viel Spaß an seiner Arbeit und besitzt sehr viel Selbstdisziplin. Jeden Tag ruft er zum Beispiel mindestens 6 Kunden an.

Was kannst Du im Bereich Investment von Martin lernen?

Martins bisher schlechtestes Investment machte er vor 3 Jahren mit einem Stadtwerk, das in Kooperation mit Martin ein Team aufbauen wollte. Letztendlich wurde nicht sauber gearbeitet und in Kombination mit der Energiekrise, musste er einen 7-stelligen Betrag aus seinem Privatvermögen dafür zahlen. Trotzdem sieht er es positiv: Ohne diesen Vorfall hätte er sein derzeitiges Bürogebäude nicht gekauft und bereut es nicht, diese Erfahrung nicht gemacht zu haben. Als Aktie hatte er einmal  — kurz vor der Pleite —  Babcock-Borsig gekauft und von einem Tag auf den anderen Tag einen Preissturz von 25.000 € auf circa 3 Cent mitgemacht.

Als sein bisher bestes Investment sieht er sein verbrachtes Jahr in Amerika. Dort machte er seinen ersten Sales-Pitch, sammelte wertvolle Arbeitserfahrung und lernte Englisch. Er adaptierte die amerikanische Denkweise und fasste den Entschluss:”Ich werde Millionär und fahre Porsche!”. Die Million erreichte er das erste Mal im Alter von 34 Jahren, und Porsche fährt er bis heute. Wie er über sich außerdem aussagt, hatte er einfach auch viel Glück im Leben, beispielsweise immer im richtigen Moment die richtigen Menschen kennenzulernen.

Wohlstand und finanzielle Freiheit

Auf die Frage, wie er Wohlstand definiert, antwortet Martin mit einem Zitat von Alexander Hartmann: “Finanzielle Freiheit ist, wenn Du morgens aufwachst und weißt, dass jemand für Deine Dienstleistung Geld zahlt und für Deine Arbeitskraft.” Für Martin war es immer das Ziel, mit 40 nicht mehr arbeiten zu müssen. Für ihn persönlich ist finanzielle Freiheit und Wohlstand, wenn er morgen von dem Geld, was er heute erwirtschaftet hat, leben kann und auf nichts verzichten müsste. Als Unternehmer gibt er Dir 3 Tipps, auf was er nicht mehr verzichten würde:

  1. Eine fest angestellte Haushälterin.
  2. Für lange Strecken einen Chauffeur, damit er während der Fahrt schlafen oder arbeiten kann.
  3. Ein Gärtnerteam für sein Grundstück.

Martin betont in diesem Zusammenhang: Als Unternehmer nutzt er mit diesen 3 Punkten seine Zeit so effektiv wie möglich. Bei einem Totalverlust würde er mit einem Telefon und einer Liste sowie mit der Frage: “Was soll ich verkaufen?” bei mir im Unternehmen als High-Ticket-Closer anfangen.

Diese Buchempfehlungen kann Dir Martin Limbeck geben:

  • “Denke nach und werde reich” von Napoleon Hill
  • “Das Robbins Power Prinzip” von Anthony Robbins
  • “Next Level Sales” von Christopher Held

Wenn Du mehr über Martin Limbeck erfahren willst:

persönliche Website: martinlimbeck.de

Website Limbeck Group: limbeckgroup.com

Instagram: instagram.com/martin_limbeck

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Okt 10

#165 Kommt jetzt der finale Sell-Off? Das sagen BlackRock und Goldman Sachs!

By Steffi | Podcast

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Das sagen BlackRock und Goldman Sachs zum aktuellen Aktienmarkt!

Tiefpunkt im Markt noch nicht erreicht? Das sagen BlackRock und Goldman Sachs!

Normalerweise gibt es in Krisen einen Sell-Off, in dieser Rezession gab es den bisher noch nicht — dreht der Markt schon jetzt, oder wird da noch etwas passieren?

Wenn so lange nichts passiert, haben eigentlich schon alle verkauft die verkaufen wollten und die, die bis jetzt nichts verkauft haben, die verkaufen in der Regel auch nicht mehr. Oder es gibt eben einen finalen Sell-Off. Wir schauen uns in dieser Folge die aktuelle Situation der Börse an und versuchen, das Geschehen zu analysieren. Neben den “üblichen Verdächtigen“ gibt es nämlich in der heutigen Zeit noch mehr Faktoren, die das Geschehen an der Börse beeinflussen. Wie sehen Experten wie Goldman Sachs die Situation am Weltmarkt?

Auf diese Fragen erhältst Du eine Antwort in dieser Folge:

  1. Welche aktuellen Faktoren beeinflussen die Börse 2.0?
  2. Welchen Einfluss haben Zinssenkungen auf den Aktienmarkt?
  3. Wann ist der Tiefpunkt an den Märkten erreicht — was sagen Experten?

Welche aktuellen Faktoren beeinflussen die Börse 2.0?

  • Wirtschaftszyklen: Wir befinden uns jetzt gerade in einer Rezession. Die Märkte werden normalerweise ein Stück weit geleitet (von der EZB beispielsweise), um die Geldmenge und die Inflation zu beobachten und über die Zinsen regulierend einzugreifen. Das passiert statistisch gesehen alle paar Jahre.
  • Bewegung an der Börse: Die Börse verläuft in Wellenbewegungen, und normalerweise sind die Aufwärtsphasen deutlich länger als die Abwärtsphasen.
  • Krisen: Seit Corona befinden wir uns finanziell im “Kriegsmodus” – es wurde viel Geld gedruckt, es wurde mehr investiert, die Zinsen wurden auf null gefahren, und der Markt wurde ein Stück weit künstlich gepusht. Jetzt mit dem Krieg Russland – Ukraine gibt es noch mehr “Big Player” und Krisen, die die Börse beeinflussen.
  • Nachrichten & Gerüchte: Es gibt aktuell immer wieder Gerüchte und Nachrichten über eine anstehende Pleite von BlackRock, die Credit Suisse soll in der Krise stecken oder über die britische Pensionskasse, die am Abgrund stand. Außerdem gibt es zahlreiche Verschwörungen zu den explodierten Gasleitungen. Auch solche Nachrichten und Gerüchte haben natürlich Einfluss auf das Geschehen an der Börse.

Welchen Einfluss haben Zinssenkungen auf den Aktienmarkt?

Heruntergebrochen funktioniert die Börse ziemlich einfach: Wenn mehr Menschen an der Börse Aktien verkaufen, fällt der Preis, wenn mehr Menschen an der Börse Aktien kaufen, steigt der Preis. Das ist abhängig davon, ob die Unternehmenszahlen steigen oder fallen. Bei steigenden Zahlen sind auch die Investoren eher bereit, Geld in die Hand zu nehmen. Man sagt, 80-90 % der Handlungen an der Börse resultieren aus Psychologie, 10-20 % machen die Fakten aus.

Wenn Du an die Börse gehen möchtest, achte auf Wert und Preis und auf das richtige Einstiegssignal. Krisen wie Krieg, Rezession etc. bewegen und beeinflussen das Geschehen an der Börse.

Wenn die Märkte nicht gut laufen und die Wirtschaft ins Stocken gerät, kann man mit Zinssenkungen entgegenwirken.

Einerseits haben Unternehmen so die Möglichkeit, ihr Wachstum ein Stück weit “auf Pump” zu beeinflussen: Die Zinsen sind niedriger, Gelder und Kredite werden günstiger, es ist mehr Geld zum Investieren da.

Andererseits bekommt so jedoch die Anleihenseite weniger Zinsen, wodurch Gelder aus den Anleihen abgezogen werden, um Kursverlusten entgegenzuwirken. Da das Geld dennoch arbeiten soll, wird mehr an der Börse investiert.

Wann ist der Tiefpunkt an den Märkten erreicht – was sagen Experten?

Diese Frage treibt verständlicherweise Anleger und Investoren gleichermaßen um. In einer Rezession, wie wir sie derzeit haben, und auch mit Blick auf einen Krieg, der kein absehbares Ende hat, kommt diese Frage immer wieder auf.

Goldman Sachs und BlackRock sind sich relativ einig: Sie sehen noch kein Ende des tiefen Marktes. Sie gehen eher von einer Verschlimmerung aus. Ihrer Meinung nach ist die Rezession noch nicht in Gänze eingepreist. Auch aus Sicht der Elliott-Wellen-Analyse haben wir jetzt gerade einen kleinen Rebound und eine Erholung, aber erwartungsgemäß könnte es danach nochmal bergab gehen. Auch interessant in diesem Zusammenhang: Goldman Sachs stuft die Aktien für die nächsten paar Monate eher noch auf “untergewichtet” ein und empfiehlt, vorerst im Bargeld zu bleiben. Von BlackRock kommt eine ähnliche Empfehlung: Man sollte die meisten Aktien aus entwickelten Ländern zunächst noch meiden und eher kurzfristige Unternehmensanleihen bevorzugen.

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Okt 03

#164 Inflation steigt auf 10 %: Die höchste Teuerung seit 1951!

By Steffi | Podcast

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Der schlechteste Börsenmonat ist vorbei (statistisch gesehen)

In der heutigen Podcast-Folge gibt es wieder eine Analyse des Marktes aus dem September für Dich. Gemeinsam schauen wir uns an, was Du aus dem letzten Monat wissen solltest und was aus meiner Erfahrung im nächsten Monat für Dich wichtig sein wird.

In dieser Folge beantworte ich Dir folgende 3 Fragen:

  1. Was solltest Du über den Markt im September wissen?
  2. Was sind Besonderheiten in diesem Jahr?
  3. Was kann ich Dir zum Ausblick in den Oktober und das letzte Quartal mitgeben?

Was solltest Du über den Markt im September wissen?

Statistisch gesehen ist der September in der Regel einer der schlechtesten Monate des Jahres und diesem Ruf hat der Monat in diesem Jahr alle Ehre gemacht. Die Themen am Markt und bei der FED bleiben dabei die gleichen: Zinserhöhung, Euro-Dollar und der Geldverlust aller Asset-Klassen. Hinzu kommen weiterhin Krieg, Rohstoffmangel und die Energiekrise. Vielleicht klingt es für Dich, als wenn die Welt bald untergeht, aber ich verspreche Dir, das ist nicht so! Außerdem ist das kommende Quartal statistisch das beste des Jahres. Hier ein paar der wichtigsten Werte:

  • Dow Jones: von 31.510 auf 29.100 gefallen, satte 7,5 % verloren
  • NASDAQ: von 12.2170 auf 11.270 gefallen, 8,16 % verloren
  • S&P 500: von 3.955 auf 3.647, Verlust von 7,5 %
  • DAX: von 12.835 auf 12.139, Verlust von 5,4 %
  • Öl Brent Crude Oil Eur/Barrel: von 89,55 auf 78,55 – also um 12 % gefallen
  • Euro/Dollar: aktuell bei 0,95 mit einem Verlust von rund 5 %
  • Gold: von 1711 auf 1628 5 %
  • Silber: von 18 auf 18,35  ganz leicht im Plus
  • 10-jährige US-Staatsanleihen von 3,2 auf fast 4 gestiegen also fast 23,5 % plus
  • Bitcoin: von rund 20.000 auf rund 19.000, also circa 5 % Verlust 

Zusammenfassend siehst Du  bereits, dass die Märkte fallen und man ist sich einig: Wir werden in den Winter- und Frühjahrsmonaten eine Rezession haben.

Was sind Besonderheiten in diesem Jahr?

Man könnte sagen, dass es die herausforderndsten und komplexesten Zeiten seit dem 2. Weltkrieg sind. Dieses Jahr ist das erste Jahr seit 1977, das am Ende eine negative Rendite bei Aktien und Anleihen auswirft. Wenn wir uns die klassischen und neutralen Portfolios von Harry Markowitz und Ray Dalio ansehen, so geht es um Diversifikation mit circa 60% in Aktien, 30-40% in Anleihen und etwas Cash. Normalerweise ist es so, dass sinkende Aktienkurse mit sinkenden Leitzinsen einhergehen und zu steigenden Anleihenkursen führen. In diesem Jahr steigen die Zinsen, weil wir die starke Inflation bekämpfen müssen, und somit fallen auch die Anleihen. Das bedeutet, dass aktuell selbst ein defensiver Investor wahrscheinlich einen Verlust verzeichnen kann. Hier noch einige Einzeltitel, die dem diesjährigen September-Trend entsprechen:

  • Adobe: -26%
  • AMD: -21%
  • Boeing: -20%
  • Alibaba: -17%
  • Disney: -15%
  • Intel: -16%
  • Meta: -16%
  • Nvidia: -16%
  • VFC: fast -16%

Einige wenige positive Beispiele gibt es auch: Netflix macht ein knappes Plus von 3%. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass die Aktie vorher bereits mächtig eingebüßt hatte.

Was kann ich Dir zum Ausblick in den Oktober und das letzte Quartal mitgeben?

Ich weiß nicht, ob wir die Tiefstkurse bereits gesehen haben oder ob es noch ein paar Prozent  weiter runter geht. Das ist aber meiner Meinung nach nicht so wichtig. Wichtig für Dich als Investor ist: habe eine glasklare Strategie für Dein Handeln. In meinen Seminaren sage ich immer: Wenn die Nacht am dunkelsten ist, dann ist der Tag am dichtesten. Und ich denke, dass trotz der vielen Umstände am Markt, die Frage bleibt, wie viel davon schon eingepreist ist. Der Experte Robert Halver und ich denken, dass die Themen bekannt sind und daher bereits preislich am Markt berücksichtigt wurden.

Das Geld, was aktuell aus den Märkten abgezogen wurde, ist derzeit bei den großen Investmenthäusern und Vermögensverwaltern zu finden. Mein Empfinden dazu ist, dass diese Entwicklung sich bereits bei einem Fünkchen auf Besserung am Markt drastisch ändern und drehen kann. Mit dem Blick auf Marktgrößen wie Meta, Intell und PayPal stelle Dir außerdem wieder die Frage: Glaubst Du, dass wir morgen keine Technik oder Chips, kein Bezahlsystem und kein Social-Media mehr brauchen werden? Ich glaube das ganz sicher nicht!

Mein letzter Tipp für Dich heute: Meine Indikatoren zeigen zur Zeit, dass die meisten Aktien und Indizes fast komplett am Tiefpunkt sind. Die Fallhöhe ist also relativ klein geworden. Meine persönliche Handlungskonsequenz ist aktuell, meine Cash-Quote etwas runterzufahren und einige Puts zu verkaufen sowie gezielt und selektiv am Markt zu investieren

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Sep 26

#163 So gehst Du als Gewinner aus der Rezession hervor!

By Steffi | Podcast

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Die Rezession kommt! Mit diesen Aktien und Unternehmen gehst Du als Gewinner hervor!

Heute beschäftigen wir uns wieder mit einem sehr spannenden Thema: Rezession. Dieser Begriff ist aktuell in aller Munde, und ich möchte Dir heute alle wichtigen Tipps an die Hand geben, damit Du als Gewinner aus dieser Marktphase hervorgehen kannst.

Nach dieser Folge kennst Du die Antworten auf folgende Fragen:

  1. Was ist eine Rezession; ab wann können wir von einer Rezession sprechen?
  2. Was wird passieren, was sagen die Experten, und woran erkennst Du eine Rezession?
  3. Was bedeutet die Rezession für Dich als Investor?

Was ist eine Rezession; ab wann können wir von einer Rezession sprechen?

Unter einer Rezession versteht man einen deutlichen, breit angelegten und manchmal länger anhaltenden Rückgang der Wirtschaftsleistung. Das heißt, das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Quartal ein Stück zurückgehen. Es lässt sich als Konjunkturphase definieren, in der das Wirtschaftswachstum entweder stagniert oder eine negative Wachstumsrate aufweist. Vielleicht fragst Du Dich, warum es aktuell überhaupt eine Rezession gibt? Im letzten und vorletzten Jahr gab es durch Corona bereits jeweils eine Rezession, aber in diesem ersten Quartal 2022 konnten wir bereits wieder einen leichten Anstieg verzeichnen. Im Rückblick haben die Rezessionsphasen circa 6-9 Monate gedauert. Der aktuelle Grund für die jetzt angekündigte Rezession ist die angespannte Lage – besonders im Hinblick auf die Energieversorgung und die Russland-Ukraine-Krise. Gerade Privatpersonen machen sich aktuell Sorgen wegen des eingeschränkten Konsums im Winter und die Wirtschaft kämpft durch die erhöhten Energiekosten: Viele Produktionen wurden tatsächlich eingestellt oder gedrosselt. Doch der Arbeitsmarkt ist immer noch widerstandsfähig: Zwar herrscht noch Fachkräftemangel, aber die Arbeitslosenquote ist weiterhin niedrig. Die hohe Inflation in Kombination mit den hohen Energiepreisen, die erhöhten Kosten für Konsumartikel sowie die erhöhten Preise für Mobilität und Reisen, führen zu einem gedrosselten Konsum der Privathaushalte. Es wird durch die herrschende Unsicherheit derzeit einfach weniger Geld ausgegeben und investiert.

Trotzdem sage ich: Du brauchst vor einer Rezession keine Angst haben. Die Börse nimmt solche Dinge immer voraus, das heißt, die Rezession ist am Markt bereits eingepreist.

Was wird passieren, was sagen die Experten und woran erkennst Du eine Rezession?  

Meiner Meinung nach ist der Arbeitsmarkt sehr stabil. Wenn wir durch die Zinserhöhung die Inflation ein wenig in den Griff bekommen, dann wird es hoffentlich zum Ende des Jahres einen kleinen Cut geben, woraufhin wir im nächsten Jahr mit deutlich steigenden Kursen rechnen können. Folgende Expertenmeinungen sind ebenfalls spannend: Der Ukraine-Krieg und die Corona-Pandemie drosseln die Wirtschaftsleistung. Parallel können wir sehen, dass die Konsumdaten des Klimaindex so schlecht sind, wie seit 1991 nicht mehr. Das Barometer der GfK Marktforschung zeigt im September einen Rückgang von minus 36,5 % und es fällt bereits zum 3. Mal.

Daran erkennst Du im klassischen Sinne eine Rezession:

  • Rückgang der Nachfrage von Gütern
  • Überfüllte Lager in der Industrie
  • Abbau von Überstunden oder Beginn von Kurzarbeit in Unternehmen
  • In den letzten Stufen: Kündigung von Arbeitskräften
  • Weniger und ausbleibende Investitionen
  • Stilllegung von Produktionsstätten
  • Stagnierende Preise, Löhne und Zinsen
  • Fallende Börsenkurse

Du merkst bereits: Es gibt derzeit einige Punkte, die nicht mit den klassischen Anzeichen einer Rezession übereinstimmen.

Was bedeutet die Rezession für Dich als Investor?

Prinzipiell ist eine Rezession durch fallende Kurse und einen Wirtschaftsrückgang als Krise zu definieren. Trotzdem machen große und gute Unternehmen auch in diesen Zeiten Gewinne. Du fragst Dich, warum das so ist? Bei einer Krise wird in einem Unternehmen alles auf den Kopf gestellt und sprichwörtlich jeder Stein umgedreht. Die Kosten müssen frühzeitig gesenkt werden, effizientere und straffere Strukturen werden gesucht und umgesetzt. Die Unternehmen, die in diesem Prozess erfolgreich sind, gehen immer gestärkt aus einer Krise hervor. Wenn Du also gerade überlegst, ob Du an der Börse einsteigen willst, dann ist es eindeutig: In dem Moment, wo die Rezession tatsächlich da und messbar ist, dreht die Börse in den meisten Fällen bereits wieder ihre Richtung und die Märkte gehen ein Stückchen nach oben. Im Bezug auf die aktuelle Inflation bedeutet das: Wenn Du jetzt nicht vom Sparer zum Investor wirst, dann wird Dein Geld Jahr für Jahr weniger.

So kommst Du am besten durch diese Phase und Krise:

  • Ich denke, es macht Sinn, in defensive Titel zu investieren – in Konsum-Werte und Value-Werte.
  • Unterscheide zwischen zyklischen und antizyklischen Titeln. Letztere spielen aktuell ihre Sicherheit aus.
  • Achte auf Deine Cash-Quote und erhöhe Deine Sparrate, um Dein Geld für neue Einstige bereit zu halten.
  • Eventuell denkst Du über einen ETF mit Short-Exposure nach, der auf fallende Kurse setzt.

Prinzipiell möchte ich Dir den Tipp als Investor mitgeben: Die Märkte werden sich immer wieder erholen und das Ziel während einer Krise ist es, möglichst wenig Geld zu verlieren. So schaffst Du es, am Ende mit mehr Geld mehr Gewinn machen zu können. Dafür benötigst Du eine passende Strategie und ein klares System, das Dir in jeder Marktlage alle Fragen beantwortet und Dich langfristig zum Erfolg und Gewinn führt. Hast Du so eine Strategie und so ein System?

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